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07.04.2010
 

Befragung der Ortsvorsteher/innen –
Bitte um Mithilfe

Im Rahmen der Sozialraumanalyse haben alle Ortsvorsteher/innen in der Leader-Region Odenwald einen Fragebogen erhalten, in dem wichtige Daten über die vorhandenen Versorgungsstrukturen abgefragt werden. Auf dieser Basis lassen sich Investitionen in Versorgungsinfrastruktur zukünftig sicherer planen. Noch haben sich nicht genügend Ortsvorsteher/innen an der laufenden Fragebogenaktion beteiligt. Für aussagekräftige Ergebnisse ist es aber besonders wichtig, die Versorgungslagen aller Ortschaften zu erfassen, insbesondere auch die der kleinen Ortsteile. Aus diesem Grund bitten die IGO und die EFH Darmstadt alle Ortsvorsteher/innen den nur 2-Seiten umfassenden Fragebogen zu beantworten. Die Fragebögen können entweder per Post an die Interessengemeinschaft Odenwald e.V. (IGO), Marktplatz 1, 64711 Erbach oder per E-Mail an igo@oreg.de geschickt werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung.

Den Fragebogen finden sie hier.


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07.04.2010


Bürgerbefragung in der Leader-Region:
Frist verlängert

Spätentschlossene haben für ihre Antwort
noch Zeit bis zum 15. April 2010



Odenwaldkreis. Noch haben sich nicht genügend Odenwälder Bürgerinnen und Bürger an der seit knapp einem Monat laufenden Befragung zu Lebenslagen in der Region beteiligt.

Deshalb entschieden die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO)
und der Odenwaldkreis gemeinsam mit der für die Befragung ins Boot geholten Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, die nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Haushalte erneut anzuschreiben und um Beteiligung zu bitten. Weil der Fragebogen doch verhältnismäßig umfangreich und anspruchsvoll ist, wurde die Frist für die Beantwortung für die möglicherweise noch nicht oder später Entschlossenen verlängert - bis Donnerstag, 15. April.

Die IGO Odenwald bittet alle angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger, sich etwas Zeit für den Fragebogen zu nehmen. Damit ausreichend Daten für die kommunale Zukunftsplanung im hessischen Odenwald
zur Verfügung stehen, ist das Mitwirken hier von großer Bedeutung.

Die Odenwälder Bevölkerung wird vorrangig nach ihrer Einschätzung
zur Versorgungssituation befragt. Von Interesse sind unter anderem Angaben zur Freizeitgestaltung, zur Nutzung von Verkehrsmitteln
sowie zu den künftig gewünschten Wohnformen. Erfragt werden
weiter auch Hilfe-Bedarfe in den Bereichen Haushalt, Gesundheit
und Pflege.

Die Teilnehmer sollten die Fragebögen ausfüllen und kostenlos unter Verwendung des bereits vorliegenden Rückkuverts per Post zurücksenden oder einfach bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung abgeben.

Unter der Adresse www.region-odenwald.de/fragebogen kann der Fragebogen auch über das Internet heruntergeladen werden. Die Befragung erfolgt anonym; Rückschlüsse auf Personen sind nicht möglich. Finanziert wird die Aktion aus dem Programm „Leader“ der Europäischen Union, vom Land Hessen und dem Odenwaldkreis.

Informationen:

Interessengemeinschaft
Odenwald (IGO) e.V.
Marktplatz 1
64711 Erbach
Tel.: 06062 8096-10
Fax: 06062 8096-16
E.Mail: igo@oreg.de
www.region-odenwald.de



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15.03.2010

Zur großen Bürgerbefragung in der Region:
Jede Antwort zählt

Interessengemeinschaft Odenwald appelliert an Bürgerinnen und Bürger, Fragen zu beantworten und Wünsche zu äußern



Bitte 20 Minuten Zeit nehmen für die Bürgerbefragung der Interessengemeinschaft Odenwald (IGO): So wie hier ein gewissenhafter Bürger sich dem Fragebogen zu den Lebensverhältnissen und Zukunftserwartungen der Bevölkerung in der Region widmet, wünscht die IGO dies von 2300 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Personen. Die Resultate sollen den kommunalen Entscheidungsträgern Orientierungshilfen für ihre Zukunftsplanung bieten.

Rund 2.300 Odenwälder Bürgerinnen und Bürger über 18 Jahre wurden per Zufallsprinzip ausgewählt und haben kürzlich einen Fragebogen zugeschickt bekommen. In dem Brief werden sie gebeten, ihre Zukunftswünsche und Vorstellungen zur Verbesserung der Lebensqualität im Odenwald zu äußern. Die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO), die in Zusammenarbeit mit dem Odenwaldkreis die repräsentative Bürgerbefragung in Auftrag gab, bittet die angeschriebenen Personen für die wichtige Umfrage um Unterstützung. Die Odenwälder Kommunen blicken gespannt auf die Meinungen zu den bestehenden Versorgungsangeboten und -leistungen sowie die Erwartungen, wie der Lebensraum Odenwald in der Zukunft aussehen soll. „Jede Antwort ist wichtig“, betont die IGO in einem Bericht für die Presse, in dem sie noch einmal auf die Aktion aufmerksam macht. Dementsprechend wird auf den die Befragung begleitenden Plakaten auch deren Sinn und Ziel deutlich gemacht, mit dem Wissen von heute das Morgen zu planen.

Die Verantwortlichen für die Kreisentwicklungsplanung und die Bürgermeister der Städte und Gemeinden der Region erhoffen sich
von der breit angelegten Befragung insbesondere wichtige Hinweise
zur gegenwärtigen Versorgungslage in den einzelnen Stadt- und Ortsteilen, um schließlich fundierte Entscheidungen für die Zukunft der Kommunen treffen zu können. Das zehn Seiten umfassende Papier umfasst insgesamt 47 Fragen, darunter zum Beispiel solche nach den Vorstellungen zu Wohnformen im Alter, nach dem Handlungsbedarf etwa mit dem Blick auf Angebote für Kinder, welche Verkehrsmittel genutzt werden, wie es um Einkaufsmöglichkeiten oder Internetangebote, um medizinische Versorgung oder ehrenamtliche Tätigkeiten bestellt ist.

Ausgeführt wird die Befragung von der Forschungsgruppe des Fachbereiches Pflege- und Gesundheitswissenschaft der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt (EFHD) unter der Leitung von Professorin Dr. Kerstin Wessig. Zusätzlich zur schriftlichen Befragung von Bürgerinnen und Bürgern sind ausführliche Interviews mit ausgewählten Personen des öffentlichen und sozialen Lebens geplant. Alle erfassten Antworten und Informationen bleiben anonym und werden durch die Forschungs-gruppe der EFHD unter strikter Beachtung des Datenschutzgesetzes und der Datenschutzrichtlinien ausgewertet.

Eindringlich bittet die Interessengemeinschaft Odenwald alle ange-schriebenen Bürgerinnen und Bürger noch einmal darum, bis zum Montag, 22. März, ihre Fragebögen ausgefüllt an die IGO zurück-zusenden oder bei ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung abzugeben.

Die Resultate der Befragung dienen über die unmittelbare kommunale Zukunftsplanung hinaus auch der Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzeptes Odenwald (REKO) und auf Kreisebene der Sozial- und Altenhilfeplanung vor dem Hintergrund des Demografischen Wandels.


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17.02.2010

Mit dem Wissen von heute das Morgen planen
  

5. März 2010 - Start einer Bürgerbefragung in der Leader-Region Odenwald



Am 5. März 2010 startet die Interessengemeinschaft Odenwald in Zusammenarbeit mit dem Odenwaldkreis eine repräsentative Befragung. Die Odenwälder Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Vorstellungen zur Verbesserung der Lebensqualität im Odenwald zu beschreiben. Die Befragung dient dazu, detaillierte Erkenntnisse über die aktuellen Versorgungsstrukturen in den Kommunen zu gewinnen und den zukünftigen Bedarf realistisch einschätzen zu können.

Mit der Befragung beauftragt ist eine Forschungsgruppe des Fachbereiches Pflege- und Gesundheitswissenschaft der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt (EFHD) unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Wessig.

Die Befragung gliedert sich in zwei Teile. Anfang März erhalten 2.200 zufällig ausgewählte Personen über 18 Jahre einen Fragebogen und werden gebeten, diesen bis zum 20. März 2010 vollständig ausgefüllt bei ihrer Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung abzugeben. Parallel dazu werden ausführliche Interviews mit einzelnen Personen durchgeführt, die im öffentlichen Leben der Region beruflich oder ehrenamtlich besonders engagiert sind.

Alle erfassten Informationen bleiben anonym und werden durch die Forschungsgruppe der EFHD unter Einhaltung des Datenschutzgesetzes und der Datenschutzrichtlinien ausgewertet.

Die Frage, warum eine solche Untersuchung ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt durchgeführt wird, lässt sich leicht beantworten: Die Gesellschaft in Deutschland verändert sich unaufhaltsam, Auswirkungen des demografischen Wandels sind vielerorts nicht mehr zu übersehen. Auch wenn die Lage in der Region Odenwald noch nicht so kritisch ist wie vielleicht in Teilen der östlichen Bundesländer, werden auch in den Kommunen bereits heute die Weichen für die Zukunft gestellt. Vor allem aber geht es um eine bürgerorientierte Gestaltung des kommunalen Lebensumfeldes. Die Stärken und Schwächen der Versorgungssituation sind am besten aus Sicht der Odenwälder Bürgerinnen und Bürger zu beurteilen. Die aktuelle Bevölkerungsentwicklung lässt zum Beispiel erwarten, dass sich die Region der Betreuung, Pflege und Versorgung älterer Menschen in besonderem Maße annehmen muss.

Die Befragung soll vor allem der Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzeptes Odenwald dienen, das in der jeweils aktuellen Version von der Internetseite der IGO (www.region-odenwald.de) herunter geladen werden kann. Im Themenkomplex „Demographischer Wandel“ sollen die Ziele und Strategien der veränderten Ausgangslage angepasst werden.

Ist die Befragung beendet und ausgewertet, werden die Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen den Kommunen zur Verfügung gestellt. Auf dieser Basis lassen sich in den kommunalen Gremien Entscheidungen für neue Investitionen zielgerichtet treffen. Der Odenwaldkreis, der sich an dem Projekt finanziell beteiligt, lässt die Befragungsergebnisse in seine Sozial- und Altenhilfeplanung einfließen.

Gefördert wird die Analyse durch das Leader-Programm der Europäischen Union und das Land Hessen.

Weitere Informationen zu dem Projekt, zum Regionalen Entwicklungs-konzept Odenwald und zur Arbeit der IGO sind im Internet unter www.region-odenwald.de verfügbar.

Kontakt:

Interessengemeinschaft Odenwald e.V.
Marktplatz 1
064711 Erbach
Tel.:06062 809610
Fax:06062 809616
E-Mail: igo@oreg.de


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Demografischer Wandel -
Bürgerbefragung in der Region Odenwald

Noch vor drei Jahren hatte die Bertelsmann-Stiftung bis zum Jahr 2020 eine Stagnation der Bevölkerung in der Region Odenwald vorausgesagt. Inzwischen belegen aktuelle Zahlen, dass die Leader-Region (alle Kommunen des Odenwaldkreises, acht Kommunen des Kreises Bergstraße und drei Kommunen des Landkreises Darmstadt-Dieburg) bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine rückläufige Bevölkerungs-entwicklung zu verzeichnen hat. Die Änderungen von Bevölkerungszahl und –struktur sind bereits in allen Lebensbereichen wahrnehmbar. Sie zeigen sich z.B. in Wohnungsleerständen, Ladenschließungen, zunehmender Auflösung der Familienverbände, im Rückgang des Engagements in Vereinen und Verbänden und der Aufgabe von Gastronomiebetrieben.

Für die Zukunft stellt sich daher eine Reihe von wichtigen Fragen zum Umgang mit dem demografischen Wandel, für die es dringenden Untersuchungsbedarf gibt. Wo gibt es soziale Ungleichheiten? Wo gibt es Unterversorgung? Welche Dienstleistungen werden von welcher Altersgruppe nachgefragt? Welche Potenziale gibt es in Bezug auf ehrenamtliches Engagement? Welche demografischen Aspekte müssen beachtet werden, damit ein Projekt mittel- und langfristig tragfähig ist?

Die aktuelle gesellschaftliche Situation, verlangt insbesondere von Kommunen, sich stärker als in den letzten Jahren mit den möglichen Folgen des demografischen Wandels auseinanderzusetzen. So war es dem Odenwaldkreis im Rahmen seiner Sozial- und Altenhilfeplanung ein wichtiges Anliegen Strategien und Maßnahmen für das Handeln auf kommunaler Ebene zu entwickeln.

Deshalb hat die Interessengemeinschaft Odenwald e.V. gemeinsam mit dem Odenwaldkreis ein Projekt gestartet, in dessen Rahmen Anfang 2010 eine wissenschaftlich begleitete, repräsentative Bürgerbefragung in der Region Odenwald durchgeführt werden soll. Das Vorhaben wird durch das EU-Förderprogramm Leader finanziell gefördert. Der Odenwaldkreis beteiligt sich mit einem wesentlichen Anteil an den danach noch ungedeckten Kosten.

Zielgruppe der Befragung ist die Generation 55 plus, die mit Hilfe von standardisierten Fragebögen direkt Ihre Vorstellungen, Bedürfnisse und Lösungsvorschläge zu Themen wie z.B. Wohnsituation, Versorgung und Mobilität einbringen kann. Die Fragebogenaktion wird durch Interviews mit Persönlichkeiten aus der regionalen Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie aus Vereinen und Verbänden ergänzt.

Nach der Auswertung der Fragebögen und Interviews folgt eine Bewertung der Chancen und Problemlagen in den Städten und Gemeinden. In einem weiteren Schritt soll daraus ein Maßnahmenkatalog abgeleitet werden, der sowohl den einzelnen Kommunen als Handlungsempfehlung dient, aber auch richtungsweisend für die Zusammenarbeit der Kommunen bei dieser wichtigen Zukunftsaufgabe sein soll.

Entscheidend für eine sinnvolle Antwort auf die demografische Herausforderung wird eine hohe Beteiligung der Odenwälder Bürgerinnen und Bürger sein.

Das Vorhaben leistet einen wesentlichen Beitrag zur notwendigen Fortschreibung des regionalen Entwicklungskonzeptes der Leader-Region Odenwald. Auf der Grundlage der Befragungsergebnisse sollen die Zieldefinitionen im Entwicklungskonzept angepasst und entsprechende neue Projektfelder aufgenommen werden. Die Ergebnisse der Befragung werden auch in den zurzeit in Bearbeitung befindlichen Kreisentwicklungsplan eingehen.