IGO-Mitgliederversammmlung, Hofgut Rodenstein

Letzte Veröffentlichungen

1. Aufruf zur Einreichung von Projekten in 2018

01.12.2017, Veröffentlicht in Aktuelles und Projektaufrufe

Die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) ruft dazu auf, Förderanträge zu stellen, die in eines der vorgegebenen Handlungsfelder passen, nämlich Wirtschaft – (Arbeitsplätze und Bildung), Tourismus (Produkte und Vertrieb), Kommunalentwicklung (Demografie und Bürgerkapital) sowie Klimaschutz (Energiewende und CO2-Einsparung).

Anträge können von interessierten Kommunen ebenso gestellt werden wie von Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen. Voraussetzung ist, dass ihr Standort sich innerhalb der Leader-Förderregion Odenwald befindet; also im Odenwaldkreis oder, mit wenigen Ausnahmen, einer der Odenwaldkommunen des Landkreises Bergstraße. Bis zum Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2021 werden so rund 150 000 Menschen von rund 2,36 Millionen Euro profitieren, die das europäische Programm zur Entwicklung seiner Regionen zur Verfügung stellt.

Den vollständigen Projektaufruf mit den Auschlussfristen zum Download finden Sie hier.

IGO vertritt die Interessen der Region Odenwald beim deutschlandweiten LEADER-Treffen in Goslar

29.11.2017, Veröffentlicht in Aktuelles

Zum diesjährigen Treffen der deutschen LEADER-Regionen in Goslar hatte sich die veranstaltende Deutsche Vernetzungsstelle (DVS) etwas Besonderes einfallen lassen. Ein Regionen Büffet zu dem Vertreter aus den 321 LEADER-Regionen, zahlreiche Köstlichkeiten aus allen ländlichen Winkeln Deutschlands beisteuerten.

Zwischen Wein aus Rheinhessen, Rollmöpsen von der Ostsee und Obatzda aus Bayern war die Region Odenwald mit Kartoffelstollen aus Michelstadt vertreten.
Das Regionen Büffet stand auch stellvertretend für die erste Erkenntnis der Veranstaltung: Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, wird es in der Summe überwältigend.

Dieser Auftakt der Veranstaltung war jedoch weitaus beschaulicher als die sehr ernsten Themen, die während der zweitägigen Tagung diskutiert wurden.

Die zentrale Frage der intensiven Tagung war „Wie geht es weiter mit dem europäischen LEADER-Programm“, das wie viele andere europäischen Förderprogramme mittlerweile in einem nahezu bodenlosen Bürokratie- und Kontrollsumpf zu ersticken droht. Angetreten vor über 25 Jahren als innovationsfreundliches Programm, bei dem Förderentscheidungen nicht im fernen Brüssel, Berlin oder Wiesbaden getroffen wurden, sondern vor Ort, brachte man zunächst Schwung in die Entwicklung des ländlichen Raumes. Heute ist von dieser Dynamik kaum noch etwas zu spüren und so scheint es, dass das LEADER Programm von überängstlichen Bürokraten dominiert wird, die in nahezu jedem Projektträger einen Subventionsbetrüger sehen und das einst so vielversprechende Programm in einer Festung von Kontrollen und Strafandrohungen einbetoniert haben.

Dabei scheinen die Probleme hausgemacht. Der Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beteuert, dass auf Bundesebene alles getan werde um LEADER auf europäischer Ebene, vor allem für ehrenamtliche und gemeinnützige Projektträger, wieder attraktiver zu machen. Die Vertreterin der Europäischen Kommission verteidigt sich jedoch, dass viele der kritisierten Regeln von Bund und Ländern selbst erschaffen wurden und der europäischen Verordnung zusätzlich übergestülpt wurden.

Die Auswirkungen dieser Problematik wurden einmal mehr deutlich als der Vorsitzende der Vertretung der deutschen LEADER-Regionen (BAG LAG e.V.), die Ergebnisse einer Befragung aller deutschen LEADER-Regionen vorstellte. Diese zeigt, dass mittlerweile ein erheblicher Teil aller geplanten LEADER-Projekte in Deutschland schon vor der Umsetzung scheitert weil die Projektträger angesichts der ausufernden bürokratischen Anforderungen immer häufiger schon frühzeitig das Handtuch werfen.

Als Mitglied der BAG LAG und durch Geschäftsführer Thomas Disser, der im Vorstand der BAG LAG vertreten ist, setzt sich die IGO maßgeblich auf Bundes- als auch auf europäischer Ebene dafür ein, dass Projektträger in der nächsten Förderperiode ab 2021, wieder aufatmen können.
Da unter den Gästen auch etliche Programmverantwortliche aus den Bundesländern vertreten waren bleibt zu hoffen, dass die Kritik ernst genommen wird und zu mehr Erleichterung und Ent-Bürokratisierung des LEADER-Programms führt.
Nachdem Treffen sind die beiden IGO-Vertreter jedoch optimistisch, dass der Druck auf Landes-, Bundes- und Eu-Behörden steigt und zu besseren Rahmenbedingungen für die nächste EU-Förderperiode führen wird.

 

Letzte Projektbewertung in 2017

27.11.2017, veröffentlich in Aktuelles und Projekte

In seiner letzten Sitzung in 2017 (Sitzung am 16. November 2017 (Tranche 17-3)) hat der Förderausschuss eine Förderung der folgenden Projekte aus dem regionalen LEADER-Budget befürwortet:

Projektbewertungen 3.Call:

"Kooperatives Online-Marketing" (Gemeinde Fränkisch-Crumbach)

Bewertung: 48,5 von 78 Punkten

Kurzbeschreibung: Das Projekt Kooperatives Onlinemarketing kann durch seinen Anspruch ein Modellvorhaben für die gesamte Region zu sein, dazu beitragen, dass sich die Qualität der einzelnen Online-Auftritte in der Region Odenwald insgesamt verbessert, und durch eine engere Zusammenarbeit von Bürgern und Unternehmen mit den Kommunen bestimmt wird. 

 

3. Projektaufruf 2017

28. August 2017, veröffentlich in Aktuelles

Auch gegen Ende des Jahres stehen noch Gelder aus Brüssel zur Verfügung, um den Odenwald voran zu bringen. Die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) ruft dazu auf, Förderanträge zu stellen, die in eines der vorgegebenen Handlungsfelder passen, nämlich Wirtschaft – (Arbeitsplätze und Bildung), Tourismus (Produkte und Vertrieb), Kommunalentwicklung (Demografie und Bürgerkapital) sowie Klimaschutz (Energiewende und CO2-Einsparung).

Anträge können von interessierten Kommunen ebenso gestellt werden wie von Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen. Voraussetzung ist, dass ihr Standort sich innerhalb der Leader-Förderregion Odenwald befindet; also im Odenwaldkreis oder, mit wenigen Ausnahmen, einer der Odenwaldkommunen des Landkreises Bergstraße. Bis zum Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2021 werden so rund 150 000 Menschen von rund 2,36 Millionen Euro profitieren, die das europäische Programm zur Entwicklung seiner Regionen zur Verfügung stellt.

Für den letzten "Call" 2017 stehen noch knapp 200.000 € für Projekt aus der Region zur Verfügung.

Den vollständigen Call zum Download finden Sie hier.

REKO-Fortschreibung beschlossen

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Juni 2017 um 12:45 Uhr

Die zweite Fortschreibung des, für die EU-Programmperiode 2014-2020 geltenden, am 19. August 2014 von der IGO-Mitgliederversammlung verabschiedeten Regionalen Entwicklungskonzeptes Odenwald wurde notwendig durch eine inhaltliche und finanzielle Neuausrichtung bzw. Präzisierung der Handlungsfelder I „Wirtschaft“, III „Kommunalentwicklung“ und IV „Klimaschutz“ sowie der Projektbewertungskriterien.

Nachdem der Mittelabfluss in den Handlungsfeldern I „Wirtschaft“ und IV “Klimaschutz“ weit unter den ursprünglich geplanten Werten liegt, ist hier eine inhaltliche sowie finanzielle Fortschreibung notwendig um weiterhin den Gesamtmittelabfluss zu gewährleisten.
 
Aufgrunddessen hat die IGO-Mitgliederversammlung bei ihrer Sitzung am 23. Mai 2017 im Hofgut Rodenstein in Fränlisch-Crumbach, eine weitere Fortschreibung des REKO 2014-2020 beschlossen.
 
Die REKO-Fortschreibung finden Sie hier zum Download.

IGO Exkursion am 29.08.2017

28. August, veröffentlicht in Aktuelles

Ganz im Sinne der Schönheit und des kulturellen Erbes des Mittelgebirges Odenwald, stand auch der gewählte Ort der Mitgliederversammlung, zu der die IGO für Dienstag, den 23. Mai 2017 eingeladen hat: Hofgut Rodenstein in Fränkisch-Crumbach. So nutzten etliche Mitglieder der Organisation auch gerne das der Versammlung vorausgestellte Angebot, bei der Besichtigung der Burgruine Rodenstein von Ehrenbürgermeister Philipp Loos mehr über deren spannende Geschichte zu erfahren.

Zurück im Hofgut, begrüßte der Vereinsvorsitzende, Landrat Frank Matiaske, die zahlreichen Mitglieder aus Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Privatpersonen aus der Region Odenwald herzlich.

Im Berichtsteil erläuterte Matiaske, dass die IGO im vergangenen Jahr eine mehrmonatige Personalvakanz hatte, die dazu führte, dass 2016 unerwartet Personalkosten eingespart wurden, was bei Einnahmen von knapp 213 000 Euro und Ausgaben von gut 168 000 Euro zu einem Jahresüberschuss von 45 000 Euro geführt hat. Seit Januar dieses Jahres ist das Team um Geschäftsführer Thomas Disser mit der Einstellung von Marlene Rosenberger jedoch wieder komplett.

Neu ist auch die Anschrift in der alten Schlosswache in Erbach, unter der die IGO seit ihrem Umzug Ende April dieses Jahres zu erreichen ist. Vom historischen Rathaus in die gegenüberliegende Schlosswache waren es nur wenige Schritte, die die IGO allerdings spürbar näher an die öffentliche Wahrnehmung gerückt haben.

Der Vorsitzende berichtete auch von der letztjährigen Exkursion zu einem halben Dutzend Förderprojekte aus den letzten Jahren, an der knapp zwanzig Mitglieder teilgenommen hatten. Die Tour ging vom geplanten Mehrgenerationenpark in Erbach zur Güterhalle am Bahnhof Höchst, zum „Erfahrungsfeld“ auf Schloss Reichenberg bei Reichelsheim, zum neuen Streetworkout-Park in Rimbach und zur Radler-Infostation in Grasellenbach-Wahlen. Den Abschluss machte das Odenwald-Gasthaus Mümlingstube in Erbach, wo die Teilnehmer den Abend gemütlich ausklingen ließen.

Bei einer solchen Erfolgsbilanz wundert es nicht, dass der Vorstand einstimmig bei einer Enthaltung entlastet wurde. Bei den folgenden Wahlen wurden nicht nur der Vorsitzende, sondern alle bisherigen Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Somit besteht der Vorstand auch weiterhin aus Lothar Knopf, dem ehemaligen Bürgermeister aus Mörlenbach, Bürgermeister Markus Roth aus Grasellenbach (beide stellv. Vorsitzende), Angelika Borchert vom Trommer Sommer, Kurt Michael Heß (Verkehrsexperte der IGO), Edmund Hofmann-Protze von der AWO Odenwaldkreis, MdL Rüdiger Holschuh, die OTG-Geschäftsführerin Kornelia Horn, Heinz Rebscher, Bürgermeister Holger Schmitt aus Rimbach, Hans-Georg Schöpp und dem Ehrenvorsitzenden Landrat a. D. Horst Schnur. Neu in den Förderausschuss wurde für die Kommunen des Landkreises Bergstraße Bürgermeister Michael Helbig aus Lindenfels gewählt.

Wünschen Sie touristische Informationen über die Region Odenwald? Hier gelangen Sie zur Internetseite der Odenwald Tourismus GmbH.

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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete