hh

Interessen-
gemeinschaft Odenwald

Historie

Satzung
Mitglieder
Vorstand
Beirat
Förderausschuss
Mitglied werden

Leader-Region Odenwald
Lage und Struktur
Kommunen

Regionalentwicklung
Regionales Entwicklungskonzept
Regionalmanagement
Kooperation

Beratung und Förderung
Kommunen
Unternehmen
Vereine, Verbände
Private Haushalte

Projekte
Qualitätsregion
Biomasseregion
Wanderregion
Genussregion
Geo-Region
Kultur-Erlebnis-Region
Gemeinschaftsregion
Infrastruktur-Maßnahmen
Projektarchiv

Service
Newsarchiv
Veranstaltungen
Wichtige Downloads
Links

Partner

 

 
Wünschen Sie touristische Informationen über die Region Odenwald?
Klicken Sie auf das
Logo und Sie gelangen
auf die Internetseiten www.odenwald.de
 
ff
   
 
Historie
 

Als Heinrich Georg Ritzel im Februar 1953 eine Gruppe wichtiger Odenwälder Persönlichkeiten zur Gründungsversammlung „einer Interessengemeinschaft Odenwald“ einlud, war der Gastgeber keineswegs ein unbeschriebenes Blatt: 1919 mit 26 Jahren zum jüngsten hauptamtlichen Bürgermeister Deutschland, 1924 in den Hessischen Landtag und 1930 in den Deutschen Reichstag gewählt, wurde Ritzel bereits 1933 von den Nationalsozialisten wieder aus diesem entfernt, weil er zu jenen couragierten Abgeordneten gehörte, die das Ermächtigungsgesetz Hitlers ablehnten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er 1949 in den ersten Deutschen Bundestag gewählt und ein Jahr später in den Europarat berufen. Ritzel erhielt das große Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland, die Freiherrvom- Stein-Plakette, die Elfenbeinplakette der Stadt Erbach
und war Ehrenbürger von Michelstadt, dessen Bürgermeister er einst war, und Groß-Umstadt.

Mit der Gründung der IGO verfolgte Ritzel die Absicht, eine Organisation zu schaffen, welche die regionalen Interessenträger Partei übergreifend bündelt und so die Interessen der Region wirksam nach innen und außen vertreten kann. Die Satzung formulierte die Ziele und Aufgaben des Vereines: Abwehr drohender und Bekämpfung bereits vorhandener Benachteiligung des Odenwaldes, Verbesserung der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, Stärkung des Tourismus und Förderung der Wirtschaft, namentlich auch der Elfenbeinindustrie.

Die IGO hatte sich also viel vorgenommen, zumal sie über keinerlei hauptamtliches Personal verfügte. Dennoch gelang es ihr, in den ersten vier Jahrzehnten ihres Bestehens bemerkenswerte Erfolge zu erzielen.

Eine besondere Stellung in der Arbeit des Vereines hatte von Anfang an das Engagement für die regionale Eisenbahn und insbesondere den Erhalt der Odenwaldbahn inne gehabt, die immer wieder in ihrer Existenz gefährdet war und den Verein kontinuierlich beschäftigte und bis heute beschäftigt.

Auch die IGO konnte den Niedergang des regionalen Elfenbeinhand-werkes nicht aufhalten, doch gelang es ihr in ihren ersten Jahren, ihn durch eine Reihe von Maßnahmen wenigstens zu verlangsamen und zu lindern. Der vierte Beitrag beschäftigt sich mit diesen Aktivitäten.

Mit der Aufnahme des Odenwaldes in das hessische Regionalent-wicklungsprogramm und die Anerkennung der IGO als „Regionale Entwicklungsgruppe“ Mitte des Jahres 1995 endet die erste Epoche
der Vereinsgeschichte: In der Region geachtet und unumstritten und deutschlandweit als Sprachrohr des Odenwaldes bekannt und respektiert war die IGO für die Übernahme neuer Aufgaben und Verantwortlichkeiten gut gerüstet. Über die darauf folgenden Jahre berichtet der zweite Teil unserer Jubiläumsbroschüre.