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Region Odenwald

 

Bürozeiten der IGO-Geschäftsstelle:

Di  9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Mi  9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Do 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

 

Interessengemeinschaft Odenwald
Marktplatz 1
64711 Erbach

Tel.: 06062-943384
Fax.: 06062-943388
E-Mail: igo@oreg.de

 

Wünschen Sie touristische Informationen über die Region Odenwald? Klicken Sie auf das Logo und Sie gelangen auf die Internetseiten www.odenwald.de

 

Hier erhalten Sie Informationen zur flächendeckenden Breitbandversorgung im Odenwaldkreis.

Historie

Als Heinrich Georg Ritzel im Februar 1953 eine Gruppe wichtiger Odenwälder Persönlichkeiten zur Gründungsversammlung „einer Interessengemeinschaft Odenwald“ einlud, war der Gastgeber keineswegs ein unbeschriebenes Blatt: 1919 mit 26 Jahren zum jüngsten hauptamtlichen Bürgermeister Deutschland, 1924 in den Hessischen Landtag und 1930 in den Deutschen Reichstag gewählt, wurde Ritzel bereits 1933 von den Nationalsozialisten wieder aus diesem entfernt, weil er zu jenen couragierten Abgeordneten gehörte, die das Ermächtigungsgesetz Hitlers ablehnten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er 1949 in den ersten Deutschen Bundestag gewählt und ein Jahr später in den Europarat berufen. Ritzel erhielt das große Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland, die Freiherr von Stein-Plakette, die Elfenbeinplakette der Stadt Erbach und war Ehrenbürger von Michelstadt, dessen Bürgermeister er einst war, und Groß-Umstadt.

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Mit der Gründung der IGO verfolgte Ritzel die Absicht, eine Organisation zu schaffen, welche die regionalen Interessenträger Partei übergreifend bündelt und so die Interessen der Region wirksam nach innen und außen vertreten kann. Die Satzung formulierte die Ziele und Aufgaben des Vereines: Abwehr drohender und Bekämpfung bereits vorhandener Benachteiligung des Odenwaldes, Verbesserung der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, Stärkung des Tourismus und Förderung der Wirtschaft, namentlich auch der Elfenbeinindustrie. Beispielhaft haben wir Ihnen hier den IGO-Jahresbericht aus dem Jahre 1969 hinterlegt.

Die IGO hatte sich also viel vorgenommen, zumal sie über keinerlei hauptamtliches Personal verfügte. Dennoch gelang es ihr, in den ersten vier Jahrzehnten ihres Bestehens bemerkenswerte Erfolge zu erzielen.

Eine besondere Stellung in der Arbeit des Vereines hatte von Anfang an das Engagement für die regionale Eisenbahn und insbesondere den Erhalt der Odenwaldbahn inne gehabt, die immer wieder in ihrer Existenz gefährdet war und den Verein kontinuierlich beschäftigte und bis heute beschäftigt.

Auch die IGO konnte den Niedergang des regionalen Elfenbeinhandwerkes nicht aufhalten, doch gelang es ihr in ihren ersten Jahren, ihn durch eine Reihe von Maßnahmen wenigstens zu verlangsamen und zu lindern. Der vierte Beitrag beschäftigt sich mit diesen Aktivitäten.

Mit der Aufnahme des Odenwaldes in das hessische Regionalentwicklungsprogramm und die Anerkennung der IGO als „Regionale Entwicklungsgruppe“ Mitte des Jahres 1995 endet die erste Epoche der Vereinsgeschichte: In der Region geachtet und unumstritten und deutschlandweit als Sprachrohr des Odenwaldes bekannt und respektiert war die IGO für die Übernahme neuer Aufgaben und Verantwortlichkeiten gut gerüstet. Über die darauf folgenden Jahre berichtet der zweite Teil unserer Jubiläumsbroschüre.