IGO-Mitgliederversammmlung, Hofgut Rodenstein
Letzte Veröffentlichungen

Erste Projektbewertung in 2018

6.06.2018, veröffentlich in Aktuelles und Projekte

In seiner Sitzung am 5.Juni 2018 (Tranche 18-1) hat der Förderausschuss eine Förderung der folgenden Projekte aus dem regionalen LEADER-Budget befürwortet:

Projektbewertungen 1.Call:

"Infopunkt.Burg Lindenfels"

Bewertung: 51,1 von 78 Punkten

Kurzbeschreibung:

Ziel der Errichtung des Info.Punkt.Burg Lindenfels ist es, eine touristische Infrastruktur für Besucher allgemein und insbesondere für Wanderer des Nibelungensteiges anzubieten. Zum einen soll eine Einkehr- und Rastmöglichkeit geschaffen werden. Zum anderen soll eine Art Burgmuseum mit Informationen zu Burg und Geologie o.ä. sowie ein zentraler Punkt auf dem Nibelungensteig entstehen, an dem Informationen rund um das Thema Nibelungen präsentiert werden.

"Erweiterung Flugplatz Michelstadt"

Bewertung: 43,9 von 78 Punkten

Kurzbeschreibung:

Geplant ist durch den Bau einer neuen Halle zur Unterbringung von Flugzeugen, den langfristigen Erhalt des Flugplatzes Michelstadt zu gewährleisten. Der Flugplatz Michelstadt ist für den Odenwaldkreis und für seine Bürgerinnen und Bürger in vielfältiger Art und Weise von großer Bedeutung und steigert damit die Lebensqualität der Menschen unserer Region.

Um diese wichtige Infrastruktureinrichtung zukunftsfähig zu gestalten, muss der Flugplatz für alle Nutzer ein hohes Maß an Funktionalität aufweisen, um mit den Flugplätzen im Rhein-Main-Gebiet wettbewerbsfähig zu sein.

"Land hat Zukunft- Heimat Hessen" Förderung von Bürgerbussen

24.04.2018, veröffentlicht in Aktuelles und Projektaufrufe

Neben dem regulären ÖPNV sowie den flexiblen Bedienungsformen (Anruf-Sammeltaxi, Rufbus) tragen Bürgerbusse zur Mobilitätssicherung in ländlichen Gebieten bei. Um freiwillig Engagierten / Ehrenamtlichen die Einführung und den Betrieb von Bürgerbussen zu erleichtern, fördert das Land Hessen Bürgerbusprojekte in 2018 und 2019 im Rahmen der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ durch Beratung (Know-how-Transfer) und Sachleistungen. Zentraler Bestandteil der Förderung sind Kleinbusse, die den Vereinen/Initiativen/Gruppen als Anschubfinanzierung für ihr Projekt übereignet werden. Voraussetzung dafür ist ein Betriebskomzept. Zentrale Aspekte dieses Konzepts sind u.a. Nutzung und Auslastung des Kleinbusses sowie die Nachhaltigkeit des Projekts.

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.miteinander-in-hessen.de/aktuelles/foerderprogramm-buergerbus/ Dort finden Sie auch das Formular zur Interessensbekundung.

Aufruf zur Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung

18.04.2018, Veröffentlicht in Aktuelles und Projektaufrufe

Mit diesem Förderaufruf sollen Anreize geschaffen werden, um eine bedarfsorientierte Gründung oder Entwicklung im Handwerk und den Dienstleistungssektoren Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie, Betreuung, Gesundheit, Kultur und Mobilität ermöglichen.

Gefördert werden können der Erwerb einer Betriebsstätte, bauliche Investitionen, langlebige Wirtschaftsgüter und die mit der Vorhabenumsetzung einhergehenden Ausgaben für Dienstleistungen, bei der

a) Gründung und Entwicklung eines Kleinstunternehmens in den oben genannten Branchen mit Schaffung eines Arbeitsplatzes (mindestens Beschäftigungsäquivalent einer Vollzeitarbeitskraft ohne Anrechnung von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen) und eines Ausbildungsplatzes,

b) Gründung und Entwicklung eines Kleinstunternehmens in den oben genannten Branchen mit Schaffung eines Arbeitsplatzes (mindestens Beschäftigungsäquivalent einer Vollzeitarbeitskraft ohne Anrechnung von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen) oder eines Ausbildungsplatzes,

c) Gründung und Entwicklung eines Kleinstunternehmens in den oben genannten Branchen.

 

Weitergehnde Informationen zu Voraussetzungen, Zeitplan und Förderquoten erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Ende der Seite.

Aufruf zur Förderung von regionaltypischen Ferienwohnungen

18.04.2018, Veröffentlich in Aktuelles und Projektaufrufe

Die hessische Landesregierung möchte nunmehr auf der Grundlage der Förderangebote zur "Ländlichen Regionalentwicklung" und dem LEADER- Ansatz ergänzend initiativ werden, indem sie Landesmittel bereitsstellt, mit denen ein Beitrag zur Erhaltung und Umnutzung regionaltypischer Bausubstanz, der innerörtlichen Entwicklung und zur Förderung des Landtourismus geleistet werden kann.

Der Aufruf richtet sich an Kleinstunternehmerinnen und Kleinstunternehmer, die innerhalb unserer LEADER-Region ansässig sind oder in diese investieren möchten, um entsprechende Ferienwohnungen oder Ferienhäuser zu schaffen.

Gefördert werden können der Erwerb eines bebauten Grundstücks, bauliche Investitionen, langlebige Wirtschaftsgüter und die mit der Vorhabenumsetzung einhergehenden Ausgaben für Dienstleistungen.

Weitergehnde Informationen zu Voraussetzungen und Zeitplan erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Ende der Seite.

2. Aufruf zur Einreichung von Projekten in 2018

27.03.2018, Veröffentlicht in Aktuelles und Projektaufrufe

Die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) ruft dazu auf, Förderanträge zu stellen, die in eines der vorgegebenen Handlungsfelder passen, nämlich Wirtschaft – (Arbeitsplätze und Bildung), Tourismus (Produkte und Vertrieb), Kommunalentwicklung (Demografie und Bürgerkapital) sowie Klimaschutz (Energiewende und CO2-Einsparung).

Anträge können von interessierten Kommunen ebenso gestellt werden wie von Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen. Voraussetzung ist, dass ihr Standort sich innerhalb der Leader-Förderregion Odenwald befindet; also im Odenwaldkreis oder, mit wenigen Ausnahmen, einer der Odenwaldkommunen des Landkreises Bergstraße. Bis zum Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2021 werden so rund 150 000 Menschen von rund 2,36 Millionen Euro profitieren, die das europäische Programm zur Entwicklung seiner Regionen zur Verfügung stellt.

Den vollständigen Projektaufruf mit den Auschlussfristen zum Download finden Sie hier.

IGO- Förderausschuss verabschiedet Leiterin der Abteilung Ländlicher Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz

21. März 2018, veröffentlicht in Aktuelles

In seiner heutigen Sitzung verabschiedetete der IGO- Förderausschuss Elsbeth Kniß, langjährige Leiterin der Abteilung Ländlicher Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Odenwaldkreises in den Ruhestand.

IGO-Geschäftsführer Thomas Disser bedankte sich herzlich für die langjährige Zusammenarbeit und das Engagement von Frau Kniß auch im IGO- Förderausschuss.

Zahlreiche Vertreter aus Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Privatpersonen treffen sich zur IGO-Mitgliederversammlung

14. März 2018, veröffentlich in Aktuelles

Bürgermeister Markus Röth stellv. Vorsitzende und Geschäftsführer Thomas Disser (v.l.n.r.)

Auch dieses Jahr versammelten sich zur Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Odenwald e.V. (IGO) am gestrigen Dienstag den 13. März 2018, wieder zahlreiche Mitglieder aus Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Privatpersonen aus der Region Odenwald um die Gelegenheit zu nutzen sich zu Vereinsaktivitäten und Projekten auszutauschen.

Dabei durfte der Grasellenbächer Bürgermeister Markus Röth, als 1. Stellvertreter vom krankheitsbedingt entschuldigten IGO- Vorsitzenden Landrat Frank Matiaske, nicht nur zahlreiche Mitglieder aus dem Odenwaldkreis begrüßen, sondern auch aus den Odenwald-Kommunen des Kreises Bergstraße und des Kreises Darmstadt-Dieburg, die den zum Teil weiten Weg nicht scheuten.

Im Berichtsteil erläuterte Röth, dass 2017 zwar nur 205.000 € für regionale Projekte bewilligt werden konnten, man jedoch zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der bereits eingereichten Projekte davon ausgehen könne, dass in 2018 wieder das volle jährlich zur Verfügung stehende Kontingent an Fördermitteln ausgeschöpft werde.

Der leichte Rückgang im letzten Jahr sei vor allem den immer komplexeren Anforderungen an Projektträger geschuldet. Auch die Terminierung eines jeweiligen Förderjahres sei, durch die Beteiligung und Abhängigkeit von zahlreichen Organisationen und politischen Instanzen, nur schwer mit dem natürlichen Reifungsprozess der meisten Projekte vereinbar.

Um die Fördermittel noch wirkungsvoller einsetzen zu können, änderten die Mitglieder einstimmig einige Vorgaben im Regionalen Entwicklungskonzept der Region (REKO), um beispielsweise auch Projekte im Bereich des touristischen Marketings und besondere Infrastrukturmaßnahmen fördern zu können. Auch der Entscheidungsprozess im Förderausschuss, dem Projekt-Auswahlgremium der IGO, sowie die Projektauswahlkriterien sollen durch den Beschluss vereinfach werden.

Begeisterung regte sich bei zahlreichen Mitgliedern vor allem, als der stellvertretende Vorsitzende über die jährliche IGO-Exkursion zu Förderprojekten in der Region berichtete, an der auch im Jahr 2017 zahlreiche Mitglieder teilgenommen hatten. So empfahl Bürgermeister Holger Schmitt aus der Gemeinde Rimbach allen Anwesenden diese Veranstaltung für sich zu nutzen um sich von anderen Projekten inspirieren zu lassen aber auch den Machern vor Ort konkrete Fragen zur Umsetzung und deren Schwierigkeiten stellen zu können.

Abschließend dankte denn der Vorsitzende des Förderausschuss Bürgermeister Eric Engels, der IGO- Geschäftsstelle und den zuständigen Bewilligungsstellen für ihr Engagement und ihren Einsatz, trotz der teils schwieriger Rahmenbedingungen des im Bürokratie-Dilemma feststeckenden LEADER-Programms.

Das fortgeschriebene Regionale Entwicklungskonzept für unsere Region (REKO) sowie einen ausführlichen Bericht zur MV finden Sie in Kürze auch zum Herunterladen im Downloadbereich.

Vorsitzende des IGO-Förderausschuss wirbt für weniger Bürokratie und mehr Vertrauen

06. März 2018, veröffentlicht in Aktuelles

Das Einwerben von EU-Fördermitteln und das Abwickeln von geförderten Projekten - gerade auch aus dem LEADER-Förderprogramm - ist keine einfache Sache. Das erleben wir in unserem Tagesgeschäft und bei der Begleitung von Projektträgern immer wieder. Aber auch alle Akteure die in unseren Entscheidungsgremien und Arbeitskreisen mitwirken, getreu dem bottom-up-Ansatz der das LEADER-Programm so besonders macht, erleben immer wieder in welchem Bürokratie-Dilemma das Programm mehr und mehr feststeckt.

Auf Einladung des hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) und der hessischen Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WI-Bank) trafen sich Vertreter der Bewilligungsstellen und Regionalmanagements am heutigen Dienstag zu ihrem alljährlichen Arbeitsgespräch in Gießen.

Neu war dieses Jahr, dass ein Vorsitzender eines Entscheidungsgremiums einer hessischen LEADER- Aktionsgruppe (LAG) eingeladen wurde einen Vortrag zum Ausblick und den Herausforderungen der zweiten Hälfte der Förderperiode, zu geben.

Als derzeitiger Vorsitzende unseres Förderausschusses hat Eric Engels (Bürgermeister der Gemeinde Fränlisch-Crumbach) einen Erfahrungsbericht aus der Praxis gegeben und Anregungen für die zweite Förderperiode beigesteuert.

Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen in die lokale Entscheidungskompetenz - das waren die zentralen Botschaften seines Vortrags. Ebenso wie: Kontinuität in der Finanzierung und Mittelzuteilung orientiert an der Einwohnerzahl.

Die IGO vertritt den Odenwald in Berlin auf der Internationalen Grünen Woche

Alexandra Lemburg von der BAG LAG und Marlene Rosenberger von der Interessengemeinschaft Odenwald (v.L.)

Alexandra Lemburg von der BAG LAG und Marlene Rosenberger von der Interessengemeinschaft Odenwald (v.L.)

Messeauftritt bei der Internationalen Grünen Woche 2018

Das BMEL hat sich in 2018 erneut bereit erklärt, über die Förderung der laufenden Kosten hinaus auch die Kosten für den Messeauftritt der Bundesarbeitsgemeinschaft der deutschen LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG) bei der Internationalen Grünen Woche 2018 in Berlin weitgehend zu übernehmen. Damit unterstreicht es auch erneut die Bedeutung dieser Organisation für den Bund.

Dank der Förderung konnte die BAG LAG wie bereits im letzten Jahr einen eigenen Messeauftritt in Form eines "LEADER-Laden" organisieren, der in der Halle 4.2 des Bundesministerium wieder zu den Ständen mit den meisten Besuchern gehörte. Hier trafen sich nicht nur die deutschen LAGen und Regionalmanagements, sondern waren auch immer wieder Minister/innen und höhere Beamte von Bund, Ländern und EU-Partnern zu Gast.

Neu war in diesem Jahr, dass sechs deutsche LAGen die Möglichkeit bekamen, ihre Region für einen Tag auf dem BAG LAG- Stand vorzustellen und zu bewerben. Die LAG Odenwald hat diese Gelegenheit wahrgenommen und interessierten Messebesuchern die LEADER-Region Odenwald und ihre Projekte vorgestellt und ihnen touristisches Informationsmaterial der Odenwald Tourismus GmbH (OTG) überreicht.

Zusätzlich war der IGO- Geschäftsführer und BAG LAG Vorstandsmitglied Thomas Disser auf die Aktionsbühne der LandSchau zu einem Interview eingeladen und ergriff auch dort die Gelegenheit den Odenwald vorzustellen.

"Zukunftsforum"- Über 100 Teilnehmer beschäftigen sich mit der Frage nach Vertrauen

Wie bereits seit 2015 beteiligte sich die IGO auch in diesem Jahr an der Vorbereitung und Durchführung der Gemeinschaftsveranstaltung von Deutscher Vernetzungsstelle (DVS), Agrarsozialer Gesellschaft (ASG) und BAG LAG. Wie bereits im Jahr 2017 ging es um grundsätzliche Fragen der Umsetzung von LEADER und dem damit verbundenen notwendigen Abbau von Bürokratie. Mehrere renommierte Referenten beschäftigten sich mit möglichen Wegen aus dem Bürokratie-Dilemma, in dem das Programm schon seit der letzten Förderperiode verstrickt ist. Dabei ging es um nicht weniger als die Rettung des bottom-up-Ansatzes, der das Herzstück des LEADER-Programms darstellt. Denn erst dieser besondere Ansatz rechtfertigt die im Vergleich mit anderen Förderprogrammen enormen Aufwände für LEADER:

Die Veranstaltung im Berliner City-Cube zog wegen der Brisanz des Themas aber auch wegen der Prominenz der Referenten erneut über 100 Besucherinnen und Besucheran und war damit wieder eine der bestbesuchtesten Veranstaltungen des IGW-Begleichtprogrammes.

1. Aufruf zur Einreichung von Projekten in 2018

01.12.2017, Veröffentlicht in Aktuelles und Projektaufrufe

Die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) ruft dazu auf, Förderanträge zu stellen, die in eines der vorgegebenen Handlungsfelder passen, nämlich Wirtschaft – (Arbeitsplätze und Bildung), Tourismus (Produkte und Vertrieb), Kommunalentwicklung (Demografie und Bürgerkapital) sowie Klimaschutz (Energiewende und CO2-Einsparung).

Anträge können von interessierten Kommunen ebenso gestellt werden wie von Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen. Voraussetzung ist, dass ihr Standort sich innerhalb der Leader-Förderregion Odenwald befindet; also im Odenwaldkreis oder, mit wenigen Ausnahmen, einer der Odenwaldkommunen des Landkreises Bergstraße. Bis zum Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2021 werden so rund 150 000 Menschen von rund 2,36 Millionen Euro profitieren, die das europäische Programm zur Entwicklung seiner Regionen zur Verfügung stellt.

Den vollständigen Projektaufruf mit den Auschlussfristen zum Download finden Sie hier.

IGO vertritt die Interessen der Region Odenwald beim deutschlandweiten LEADER-Treffen in Goslar

29.11.2017, Veröffentlicht in Aktuelles

Zum diesjährigen Treffen der deutschen LEADER-Regionen in Goslar hatte sich die veranstaltende Deutsche Vernetzungsstelle (DVS) etwas Besonderes einfallen lassen. Ein Regionen Büffet zu dem Vertreter aus den 321 LEADER-Regionen, zahlreiche Köstlichkeiten aus allen ländlichen Winkeln Deutschlands beisteuerten.

Zwischen Wein aus Rheinhessen, Rollmöpsen von der Ostsee und Obatzda aus Bayern war die Region Odenwald mit Kartoffelstollen aus Michelstadt vertreten. Das Regionen Büffet stand auch stellvertretend für die erste Erkenntnis der Veranstaltung: Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, wird es in der Summe überwältigend.

Dieser Auftakt der Veranstaltung war jedoch weitaus beschaulicher als die sehr ernsten Themen, die während der zweitägigen Tagung diskutiert wurden.

Wie geht es weiter mit dem europäischen LEADER-Programm

Die zentrale Frage der intensiven Tagung war „Wie geht es weiter mit dem europäischen LEADER-Programm“, das wie viele andere europäischen Förderprogramme mittlerweile in einem nahezu bodenlosen Bürokratie- und Kontrollsumpf zu ersticken droht. Angetreten vor über 25 Jahren als innovationsfreundliches Programm, bei dem Förderentscheidungen nicht im fernen Brüssel, Berlin oder Wiesbaden getroffen wurden, sondern vor Ort, brachte man zunächst Schwung in die Entwicklung des ländlichen Raumes. Heute ist von dieser Dynamik kaum noch etwas zu spüren und so scheint es, dass das LEADER Programm von überängstlichen Bürokraten dominiert wird, die in nahezu jedem Projektträger einen Subventionsbetrüger sehen und das einst so vielversprechende Programm in einer Festung von Kontrollen und Strafandrohungen einbetoniert haben.

Dabei scheinen die Probleme hausgemacht. Der Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beteuert, dass auf Bundesebene alles getan werde um LEADER auf europäischer Ebene, vor allem für ehrenamtliche und gemeinnützige Projektträger, wieder attraktiver zu machen. Die Vertreterin der Europäischen Kommission verteidigt sich jedoch, dass viele der kritisierten Regeln von Bund und Ländern selbst erschaffen wurden und der europäischen Verordnung zusätzlich übergestülpt wurden.

Die Auswirkungen dieser Problematik wurden einmal mehr deutlich als der Vorsitzende der Vertretung der deutschen LEADER-Regionen (BAG LAG e.V.), die Ergebnisse einer Befragung aller deutschen LEADER-Regionen vorstellte. Diese zeigt, dass mittlerweile ein erheblicher Teil aller geplanten LEADER-Projekte in Deutschland schon vor der Umsetzung scheitert weil die Projektträger angesichts der ausufernden bürokratischen Anforderungen immer häufiger schon frühzeitig das Handtuch werfen.

Als Mitglied der BAG LAG und durch Geschäftsführer Thomas Disser, der im Vorstand der BAG LAG vertreten ist, setzt sich die IGO maßgeblich auf Bundes- als auch auf europäischer Ebene dafür ein, dass Projektträger in der nächsten Förderperiode ab 2021, wieder aufatmen können.

Da unter den Gästen auch etliche Programmverantwortliche aus den Bundesländern vertreten waren bleibt zu hoffen, dass die Kritik ernst genommen wird und zu mehr Erleichterung und Ent-Bürokratisierung des LEADER-Programms führt.

Nachdem Treffen sind die beiden IGO-Vertreter jedoch optimistisch, dass der Druck auf Landes-, Bundes- und Eu-Behörden steigt und zu besseren Rahmenbedingungen für die nächste EU-Förderperiode führen wird.

Letzte Projektbewertung in 2017

27.11.2017, veröffentlich in Aktuelles und Projekte

In seiner letzten Sitzung in 2017 (Sitzung am 16. November 2017 (Tranche 17-3)) hat der Förderausschuss eine Förderung der folgenden Projekte aus dem regionalen LEADER-Budget befürwortet:

Projektbewertungen 3.Call:

"Kooperatives Online-Marketing" (Gemeinde Fränkisch-Crumbach)

Bewertung: 48,5 von 78 Punkten

Kurzbeschreibung: Das Projekt Kooperatives Onlinemarketing kann durch seinen Anspruch ein Modellvorhaben für die gesamte Region zu sein, dazu beitragen, dass sich die Qualität der einzelnen Online-Auftritte in der Region Odenwald insgesamt verbessert, und durch eine engere Zusammenarbeit von Bürgern und Unternehmen mit den Kommunen bestimmt wird. 

3. Projektaufruf 2017

28. August 2017, veröffentlich in Aktuelles

Auch gegen Ende des Jahres stehen noch Gelder aus Brüssel zur Verfügung, um den Odenwald voran zu bringen. Die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) ruft dazu auf, Förderanträge zu stellen, die in eines der vorgegebenen Handlungsfelder passen, nämlich Wirtschaft – (Arbeitsplätze und Bildung), Tourismus (Produkte und Vertrieb), Kommunalentwicklung (Demografie und Bürgerkapital) sowie Klimaschutz (Energiewende und CO2-Einsparung).

Anträge können von interessierten Kommunen ebenso gestellt werden wie von Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen. Voraussetzung ist, dass ihr Standort sich innerhalb der Leader-Förderregion Odenwald befindet; also im Odenwaldkreis oder, mit wenigen Ausnahmen, einer der Odenwaldkommunen des Landkreises Bergstraße. Bis zum Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2021 werden so rund 150 000 Menschen von rund 2,36 Millionen Euro profitieren, die das europäische Programm zur Entwicklung seiner Regionen zur Verfügung stellt.

Für den letzten "Call" 2017 stehen noch knapp 200.000 € für Projekt aus der Region zur Verfügung.

Den vollständigen Call zum Download finden Sie hier.

REKO-Fortschreibung beschlossen

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Juni 2017 um 12:45 Uhr

Die zweite Fortschreibung des, für die EU-Programmperiode 2014-2020 geltenden, am 19. August 2014 von der IGO-Mitgliederversammlung verabschiedeten Regionalen Entwicklungskonzeptes Odenwald wurde notwendig durch eine inhaltliche und finanzielle Neuausrichtung bzw. Präzisierung der Handlungsfelder I „Wirtschaft“, III „Kommunalentwicklung“ und IV „Klimaschutz“ sowie der Projektbewertungskriterien.

Nachdem der Mittelabfluss in den Handlungsfeldern I „Wirtschaft“ und IV “Klimaschutz“ weit unter den ursprünglich geplanten Werten liegt, ist hier eine inhaltliche sowie finanzielle Fortschreibung notwendig um weiterhin den Gesamtmittelabfluss zu gewährleisten.

Aufgrunddessen hat die IGO-Mitgliederversammlung bei ihrer Sitzung am 23. Mai 2017 im Hofgut Rodenstein in Fränlisch-Crumbach, eine weitere Fortschreibung des REKO 2014-2020 beschlossen.

Die REKO-Fortschreibung finden Sie hier zum Download.

IGO Exkursion am 29.08.2017

28. August, veröffentlicht in Aktuelles

Ganz im Sinne der Schönheit und des kulturellen Erbes des Mittelgebirges Odenwald, stand auch der gewählte Ort der Mitgliederversammlung, zu der die IGO für Dienstag, den 23. Mai 2017 eingeladen hat: Hofgut Rodenstein in Fränkisch-Crumbach. So nutzten etliche Mitglieder der Organisation auch gerne das der Versammlung vorausgestellte Angebot, bei der Besichtigung der Burgruine Rodenstein von Ehrenbürgermeister Philipp Loos mehr über deren spannende Geschichte zu erfahren.

Zurück im Hofgut, begrüßte der Vereinsvorsitzende, Landrat Frank Matiaske, die zahlreichen Mitglieder aus Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Privatpersonen aus der Region Odenwald herzlich.

Im Berichtsteil erläuterte Matiaske, dass die IGO im vergangenen Jahr eine mehrmonatige Personalvakanz hatte, die dazu führte, dass 2016 unerwartet Personalkosten eingespart wurden, was bei Einnahmen von knapp 213 000 Euro und Ausgaben von gut 168 000 Euro zu einem Jahresüberschuss von 45 000 Euro geführt hat. Seit Januar dieses Jahres ist das Team um Geschäftsführer Thomas Disser mit der Einstellung von Marlene Rosenberger jedoch wieder komplett.

Neu ist auch die Anschrift in der alten Schlosswache in Erbach, unter der die IGO seit ihrem Umzug Ende April dieses Jahres zu erreichen ist. Vom historischen Rathaus in die gegenüberliegende Schlosswache waren es nur wenige Schritte, die die IGO allerdings spürbar näher an die öffentliche Wahrnehmung gerückt haben.

Der Vorsitzende berichtete auch von der letztjährigen Exkursion zu einem halben Dutzend Förderprojekte aus den letzten Jahren, an der knapp zwanzig Mitglieder teilgenommen hatten. Die Tour ging vom geplanten Mehrgenerationenpark in Erbach zur Güterhalle am Bahnhof Höchst, zum „Erfahrungsfeld“ auf Schloss Reichenberg bei Reichelsheim, zum neuen Streetworkout-Park in Rimbach und zur Radler-Infostation in Grasellenbach-Wahlen. Den Abschluss machte das Odenwald-Gasthaus Mümlingstube in Erbach, wo die Teilnehmer den Abend gemütlich ausklingen ließen.

Bei einer solchen Erfolgsbilanz wundert es nicht, dass der Vorstand einstimmig bei einer Enthaltung entlastet wurde. Bei den folgenden Wahlen wurden nicht nur der Vorsitzende, sondern alle bisherigen Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Somit besteht der Vorstand auch weiterhin aus Lothar Knopf, dem ehemaligen Bürgermeister aus Mörlenbach, Bürgermeister Markus Roth aus Grasellenbach (beide stellv. Vorsitzende), Angelika Borchert vom Trommer Sommer, Kurt Michael Heß (Verkehrsexperte der IGO), Edmund Hofmann-Protze von der AWO Odenwaldkreis, MdL Rüdiger Holschuh, die OTG-Geschäftsführerin Kornelia Horn, Heinz Rebscher, Bürgermeister Holger Schmitt aus Rimbach, Hans-Georg Schöpp und dem Ehrenvorsitzenden Landrat a. D. Horst Schnur. Neu in den Förderausschuss wurde für die Kommunen des Landkreises Bergstraße Bürgermeister Michael Helbig aus Lindenfels gewählt.

Interessengemeinschaft Odenwald e.V.

LEADER-Geschäftsstelle
Marktplatz 3
64711 Erbach im Odenwald

Telefon: 06062 9433-84
Fax: 06062 9433-88
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Wünschen Sie touristische Informationen über die Region Odenwald? Hier gelangen Sie zur Internetseite der Odenwald Tourismus GmbH.

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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete