IGO-Mitgliederversammmlung, Hofgut Rodenstein
Letzte Veröffentlichungen

Kurz vor Ende des Jahres noch eine Übersicht über weitere Fördermöglichkeiten im ländlichen Raum neben LEADER und dem Regionalbudget - wir wünschen allen Antragstellern viel Erfolg!

Aufruf zum 27. bundesweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Anmeldeschluss für den 27. Landeswettbewerb in Hessen: 28. Februar 2020

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ruft gemeinsam mit den Ländern und Verbänden zum Wettbewerb um die Zukunft der Dörfer auf.

Dieser Aufruf richtet sich an Dorfgemeinschaften, die sich mit Engagement für ein attraktives Leben im Ort einsetzen. Am bundesweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" dürfen alle, die sich auf dem Land für die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, ökologischen und baulichen Belange des Dorfes engagieren teilnehmen.

https://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/Wettbewerbe/_texte/Aufruf_27_Dorfwettbewerb.html

https://rp-kassel.hessen.de/planung/l%c3%a4ndlicher-raum/wettbewerb-%e2%80%9eunser-dorf-hat-zukunft%e2%80%9c

 

Neues Förderprogramm ab 2020 fürs Musizieren in ländlichen Räumen: MusikVorOrt

Bewerbungsfrist: 12. Januar 2020

Gemeinsam singen und musizieren ist wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das soziale Gefüge. Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) hat ein Förderprogramm für Modellprojekte in ländlichen Räumen ausgeschrieben, die im Zeitraum vom 31. März 2020 bis 31. März 2021 stattfinden sollen. Das Besondere: bewerben kann sich jede*r – ob Einzelperson oder Institution –, und es gibt keinen Eigenanteil der Kosten, der finanziert werden muss. Zeitraum für Projektdurchführung: 1. März 2020 bis 31. März 2021

http://bundesmusikverband.de/musikvorort/#Antragstellung-anker

 

WIR! - Wandel durch Innovation in der Region

Frist der ersten Stufe: 1. Februar 2020

Das BMBF hat 2017 als erstes Pilotprogramm der Programmfamilie "Innovation & Strukturwandel" das Programm "WIR! - Wandel durch Innovation in der Region" gestartet. Die 1. Auswahlrunde war auf Ostdeutschland begrenzt. Nun hat das BMBF die 2. Auswahlrunde gestartet, die sich an alle strukturschwachen Regionen in Deutschland richtet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt regionale Bündnisse in strukturschwachen Regionen, die einen innovationsbasierten Strukturwandel in ihrer Region vorantreiben, regionale strategische Innovationskonzepte erarbeiten und zukunftsweisende Ideen umsetzen. Im Rahmen der 2. Auswahlrunde wählt das BMBF 40 Bewerbungen aus. Im Anschluss an die Förderung der Strategiearbeit können bis zu 25 Bündnisse in die etwa sechsjährige Umsetzungsphase starten.

Zur Bestimmung der strukturschwachen Regionen wird die Fördergebietskulisse der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zugrunde gelegt (GRW Karte: https://wirtschaft.hessen.de/landesentwicklung/regionalentwicklung/bund-laender-gemeinschaftsaufgabe).

http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=views;document&doc=13525

 

REGION.innovativ - Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen

Frist der ersten Stufe: 1. April 2020

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt regionale Bündnisse in strukturschwachen Regionen unter mehrheitlicher Beteiligung von Unternehmen, die Themen und Förderinstrumente auf den Feldern Forschung, Innovation und Bildung entwickeln und miteinander verknüpfen.

Gefördert werden Verbundprojekte, die sich mindestens an einem der beiden folgenden inhaltlichen Schwerpunkte orientieren:

  • Forschung zur Gestaltung von Transformationsprozessen in regionalen Arbeitsnetzwerken und
  • Erforschung neuer Kompetenzarchitekturen für den Wandel im Unternehmen.

Zur Bestimmung der strukturschwachen Regionen wird die Fördergebietskulisse der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zugrunde gelegt (GRW Karte: https://wirtschaft.hessen.de/landesentwicklung/regionalentwicklung/bund-laender-gemeinschaftsaufgabe).

http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=views;document&doc=14338

 

RUBIN - Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation

Frist der ersten Stufe: 1. Februar 2020

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Entwicklungen in strukturschwachen Regionen zu neuen und bereits existierenden regionalen unternehmerischen Bündnissen für Innovation ("RUBIN").

Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte der regional, eng und verbindlich zusammenarbeitenden Bündnisse aus Unternehmen, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Start-ups sowie Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder sonstigen Organisationen in folgenden Phasen:

  • Konzeptphase: Erarbeitung eines thematisch fokussierten, unternehmerisch und marktorientiert ausgerichteten RUBIN-Konzepts.
  • Umsetzungsphase: Implementierung des RUBIN-Konzepts mit in der Regel sieben bis 15 Partnern pro Bündnis.

Zur Bestimmung der strukturschwachen Regionen wird die Fördergebietskulisse der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zugrunde gelegt (GRW Karte: https://wirtschaft.hessen.de/landesentwicklung/regionalentwicklung/bund-laender-gemeinschaftsaufgabe).

http://www.foerderdatenbank.de/Foerder-DB/Navigation/Foerderrecherche/suche.html?get=views;document&doc=14339

 

 

Dorfentwicklung: Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geht in Hessen in die 37. Runde (PM des HMUKLV vom 17.10.2019)

 

Bis zum 28. Februar 2020 bewerben

 

„Die Zukunft der hessischen Dörfer wird vor allem von den Menschen vor Ort bestimmt. Die Dorfgemeinschaften übernehmen Verantwortung und gestalten die kulturelle, soziale, wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung. Damit stärken sie die dörfliche Identität und fördern eine zukunftsfähige Gestaltung des eigenen Heimatortes“, sagte Umweltministerin Priska Hinz in Wiesbaden. Ab sofort können Dorfgemeinschaften am 37. Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen. Teilnahmeberechtigt sind Dörfer mit bis zu 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, die sich bis zum 28. Februar 2020 bewerben. Neben Preisgeldern für die ersten fünf Plätze im Regional- und Landesentscheid, werden Sonderpreise für besondere Gemeinschaftsprojekte vergeben. „Der Dorfwettbewerb bietet die Chance, Kräfte und Ideen vor Ort zu bündeln. Er soll beispielhaft gemeinschaftliche Leistungen und Lösungsansätze herausstellen und weitere Orte zu eigenen Aktivitäten anregen“, erklärte Umweltministerin Hinz. „Das bürgerschaftliche Engagement ist ein wichtiger Bestandteil des Wettbewerbs. Die Landessieger haben die Möglichkeit, Hessen im bundesweiten Wettbewerb 2022 zu vertreten. Wir laden Sie herzlich ein, sich am Wettbewerb zu beteiligen“, sagte Ministerin Hinz. Die zuständigen Landkreisverwaltungen informieren und stellen die Wettbewerbsunterlagen zur Verfügung.“

 

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/der-wettbewerb-unser-dorf-hat-zukunft-geht-hessen-die-37-runde-0

 

 

Integration auf dem Land

 

Bis zum 18. November 2019 bewerben

 

Das Programm „Land.Zuhause.Zukunft“ der Robert Bosch Stiftung richtet sich an Landkreise, die die Integration und Teilhabe von Zuwanderern in ländlichen Räumen stärken möchten. Sie werden von externen Beratern begleitet und können sich bei Veranstaltungen regelmäßig miteinander austauschen.

 

https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/landzuhausezukunft

 

 

Europäischer Dorferneuerungspreis 2020: „Lokale Antworten auf globale Herausforderungen“

 

Bis zum 14. Februar 2020 bewerben

 

Der Wettbewerb für den 16. Europäischen Dorferneuerungspreis steht unter dem Motto „Lokale Antworten auf globale Herausforderungen“. Ziel ist es, Entwicklungs- und Erneuerungsprozesse in ländlichen Kommunen zu stärken, etwa eine umweltgerechte Land- und Forstwirtschaft, den Umgang mit erneuerbaren Rohstoffen oder die gesellschaftliche Teilnahme aller Generationen am Dorfleben.

 

http://www.landentwicklung.org/aktuelles-de-de/neue-newsartikel-2/

 

 

Deutsche Friedrich‑Wilhelm-Raiffeisen‑Gesellschaft e. V.: Einfach machen!

 

Jetzt bewerben (Frist nicht genannt)

 

 

Du hast begriffen, was in deiner Gemeinde / Region schief läuft? Welches Defizit hast du entdeckt? Wie sieht deine Lösung aus? Und wie sorgst du dafür, dass sie nachhaltig wirkt? Deine Idee entscheiden. Wofür schlägt dein Herz? Wir möchten Lösungen finden, die Probleme wirklich beseitigen und so gemeinsam etwas bewegen. Darum fragen wir gerade euch – weil ihr einen anderen Blick auf die Dinge habt und Bescheid wisst. Eingeladen sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 25 Jahren. Die drei besten Ideen werden prämiert – mit insgesamt 10 000 Euro.

 

https://raiffeisen-einfach-machen.de/

Regionalbudget

In diesem Jahr gab es erstmals die Möglichkeit Projekte im Rahmen des Regionalbudgets einzureichen. Der Förderausschuss priorisierte diese Anträge in seiner Sitzung am 29.05.2019. Mit einem Umlaufbeschluss vom 27.08.2019 wurde final vom Förderausschuss über den Gesamtantrag anhand der üblichen Projekt Checkliste entschieden. Das Projekt Regionalbudget wurde mit 44,6 Punkten bewertet.
Genaue Informationen über die Priorisierung können sie der unten abrufbaren Verfahrensbeschreibung entnehmen.

Ablauf Priorisierung

Regionalbudget für die Region Odenwald

Neues Förderangebot für Kleinprojekte in der LEADER-Region Odenwald

Erstmals hat die LEADER-Region Odenwald in diesem Jahr die Möglichkeit, Kommunen, Vereinen und Organisationen eine finanzielle Unterstützung für Kleinstprojekte im Rahmen des sogenannten „Regionalbudgets“  zur Verfügung zu stellen. Wichtige Schwerpunkte in diesem Jahr sind die Stärkung von Kulturvereinen mit technischer Infrastruktur und die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. Ziel des Regionalbudgets ist es, kleine regionale Projekte  zu unterstützen, die dem Regionalen Entwicklungskonzept der LEADER-Region Odenwald 2014-2020 dienen.  Die Projekte müssen den Anforderungen des GAK-Rahmenplans im Bereich “Integrierte Ländliche Entwicklung“, der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der ländlichen Entwicklung und den Anforderungen dieses Aufrufs entsprechen. Die förderfähigen Ausgaben müssen mind. EUR 2.500 (inkl.Mehrwertsteuer) und dürfen max. EUR 20.000 (inkl.Mehrwertsteuer) betragen. Die Förderquote beträgt 80% der förderfähigen Bruttokosten.  Zur Bewerbung ist die vollständig ausgefüllte Kurzbeschreibung über die Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einzureichen, eine entsprechende Vorlage steht als Download unter www.region-odenwald.de zur Verfügung. Weitere Informationen können sie dem Förderaufruf entnehmen.


Mitgliederversammlung 13. März 2018





Auch dieses Jahr versammelten sich zur Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Odenwald e.V. (IGO)  13. März 2019, wieder zahlreiche Mitglieder aus Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Privatpersonen aus der Region Odenwald um die Gelegenheit zu nutzen sich zu Vereinsaktivitäten und Projekten auszutauschen.

Dabei durfte der IGO- Vorsitzende Landrat Frank Matiaske, nicht nur zahlreiche Mitglieder aus dem Odenwaldkreis begrüßen, sondern auch aus den Odenwald-Kommunen des Kreises Bergstraße und des Kreises Darmstadt-Dieburg, die den zum Teil weiten Weg nicht scheuten.

Im Berichtsteil erläuterte Matiaske, dass  2018 wieder das volle jährlich zur Verfügung stehende Kontingent an Fördermitteln ausgeschöpft wurde. 

Erstmals in diesem Jahr wird die IGO über ein Regionalbudget verfügen, mit dem sie direkt Kleinstprojekte der Region unterstützen kann.

Begeisterung regte sich bei zahlreichen Mitgliedern vor allem, als der  Vorsitzende über die jährliche IGO-Exkursion zu Förderprojekten in der Region berichtete, an der auch im Jahr 2018 zahlreiche Mitglieder teilgenommen hatten. Für das Jahr 2019 ist eine gemeinsame Exkursion zusammen mit der Region Main4Eck geplant.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand für die vergangenen zwei Jahre einstimmig entlastet und sodann einstimmig wirdergewählt.

 

Projektaufruf für 2019

 

VERÖFFENTLICHT AM 10. JANUAR 2019

Mit unserem Projektaufruf 2019 fordern wir alle an einer Förderung interessierten Kommunen, Vereine, Verbände, Unternehmen und Privatpersonen aus Fürth, Grasellenbach, Lautertal, Lindenfels, Mörlenbach, Rimbach und Wald-Michelbach sowie dem gesamten Odenwaldkreis dazu auf, geeignete Projekte bei uns einzureichen. Die einzelnen Projekte müssen sich aus den strategischen Zielen und den Handlungsfeldern des Regionalen Entwicklungskonzeptes ableiten lassen. Das Konzept sowie auch dessen jeweils aktuelle Fortschreibung können unter der Adresse www.region-odenwald.de/downloads heruntergeladen werden. Dort finden Sie auch ein Informationsblatt zum genauen Ablauf des Antragsverfahrens, das Ihnen als Wegweiser dienen kann.

Im Jahr 2019 wird es voraussichtlich vier Stichtage zur Einreichung von Projektanträgen geben, (siehe Tabelle), von denen einer ausschließlich Anträgen zur Förderung von Investitionen in regionaltypische Ferienwohnungen und Ferienhäuser vorbehalten ist. An diesen Terminen muss Ihr vollständiger Projektantrag einschließlich aller erforderlichen Anlagen vorliegen.

Interessentinnen und Interessenten wird empfohlen, schon frühzeitig Kontakt mit der IGO-Geschäftsstelle aufzunehmen (Adresse siehe unten), da zwischen der ersten Kontaktaufnahme und der Fertigstellung Ihres Förderantrags erfahrungsgemäß schon mehrere Monate vergehen können. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden mit Ihnen die erforderlichen nächsten Schritte besprechen und den Kontakt zur Bewilligungsstelle herstellen. Übrigens: Auch wenn sich dabei herausstellen sollte, dass das LEADER-Programm für Ihr Projekt weniger geeignet erscheint, können wir Sie möglicherweise auch auf andere, besser geeignete Förderprogramme zur Unterstützung Ihres Vorhabens hinweisen.

Die Förderquote bewegt sich je nach Projektart und Projektträger zwischen 35% (z. B. Unternehmen) und 60% (z. B. öffentliche Träger) und die Höchstfördersumme zwischen 25.000 € und 300.000 €. Die Förderung für Kommunen orientiert sich an den Sätzen für den kommunalen Finanzausgleich.

Bitte beachten Sie, dass grundsätzlich nur Projekte gefördert werden können, die noch nicht begonnen wurden. Andererseits jedoch sollte die Projektvorbereitung (z. B. Einholung von Genehmigungen) schon so weit vorangeschritten sein, dass die Terminvorgaben zuverlässig eingehalten werden können und ein Projektstart umgehend nach Bewilligung der Fördermittel erfolgen kann.

 

Datum dieses Aufrufs:                                             10. Januar 2019

Abgabe-Stichtage für Ihren Förderantrag: Dienstag, 19. März 2019

                                                             Freitag, 10. Mai 2019

                                                             Freitag, 17. Mai 2019 (nur Ferienwohnungen!)

                                                           Montag, 19. August 2019

 

Förderentscheidung und Bewilligungsbescheid:     ca. 4 – 6 Wochen nach Stichtag

Projektstart: in der Regel erst nach förmlicher Bewilligung zulässig!

Erste Projektbewertung in 2018

6.06.2018, veröffentlich in Aktuelles und Projekte

In seiner Sitzung am 5.Juni 2018 (Tranche 18-1) hat der Förderausschuss eine Förderung der folgenden Projekte aus dem regionalen LEADER-Budget befürwortet:

Projektbewertungen 1.Call:

"Infopunkt.Burg Lindenfels"

Bewertung: 51,1 von 78 Punkten

Kurzbeschreibung:

Ziel der Errichtung des Info.Punkt.Burg Lindenfels ist es, eine touristische Infrastruktur für Besucher allgemein und insbesondere für Wanderer des Nibelungensteiges anzubieten. Zum einen soll eine Einkehr- und Rastmöglichkeit geschaffen werden. Zum anderen soll eine Art Burgmuseum mit Informationen zu Burg und Geologie o.ä. sowie ein zentraler Punkt auf dem Nibelungensteig entstehen, an dem Informationen rund um das Thema Nibelungen präsentiert werden.

"Erweiterung Flugplatz Michelstadt"

Bewertung: 43,9 von 78 Punkten

Kurzbeschreibung:

Geplant ist durch den Bau einer neuen Halle zur Unterbringung von Flugzeugen, den langfristigen Erhalt des Flugplatzes Michelstadt zu gewährleisten. Der Flugplatz Michelstadt ist für den Odenwaldkreis und für seine Bürgerinnen und Bürger in vielfältiger Art und Weise von großer Bedeutung und steigert damit die Lebensqualität der Menschen unserer Region.

Um diese wichtige Infrastruktureinrichtung zukunftsfähig zu gestalten, muss der Flugplatz für alle Nutzer ein hohes Maß an Funktionalität aufweisen, um mit den Flugplätzen im Rhein-Main-Gebiet wettbewerbsfähig zu sein.

"Land hat Zukunft- Heimat Hessen" Förderung von Bürgerbussen

24.04.2018, veröffentlicht in Aktuelles und Projektaufrufe

Neben dem regulären ÖPNV sowie den flexiblen Bedienungsformen (Anruf-Sammeltaxi, Rufbus) tragen Bürgerbusse zur Mobilitätssicherung in ländlichen Gebieten bei. Um freiwillig Engagierten / Ehrenamtlichen die Einführung und den Betrieb von Bürgerbussen zu erleichtern, fördert das Land Hessen Bürgerbusprojekte in 2018 und 2019 im Rahmen der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ durch Beratung (Know-how-Transfer) und Sachleistungen. Zentraler Bestandteil der Förderung sind Kleinbusse, die den Vereinen/Initiativen/Gruppen als Anschubfinanzierung für ihr Projekt übereignet werden. Voraussetzung dafür ist ein Betriebskomzept. Zentrale Aspekte dieses Konzepts sind u.a. Nutzung und Auslastung des Kleinbusses sowie die Nachhaltigkeit des Projekts.

Mehr Informationen finden Sie unter https://www.miteinander-in-hessen.de/aktuelles/foerderprogramm-buergerbus/ Dort finden Sie auch das Formular zur Interessensbekundung.

Aufruf zur Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung

18.04.2018, Veröffentlicht in Aktuelles und Projektaufrufe

Mit diesem Förderaufruf sollen Anreize geschaffen werden, um eine bedarfsorientierte Gründung oder Entwicklung im Handwerk und den Dienstleistungssektoren Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie, Betreuung, Gesundheit, Kultur und Mobilität ermöglichen.

Gefördert werden können der Erwerb einer Betriebsstätte, bauliche Investitionen, langlebige Wirtschaftsgüter und die mit der Vorhabenumsetzung einhergehenden Ausgaben für Dienstleistungen, bei der

a) Gründung und Entwicklung eines Kleinstunternehmens in den oben genannten Branchen mit Schaffung eines Arbeitsplatzes (mindestens Beschäftigungsäquivalent einer Vollzeitarbeitskraft ohne Anrechnung von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen) und eines Ausbildungsplatzes,

b) Gründung und Entwicklung eines Kleinstunternehmens in den oben genannten Branchen mit Schaffung eines Arbeitsplatzes (mindestens Beschäftigungsäquivalent einer Vollzeitarbeitskraft ohne Anrechnung von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen) oder eines Ausbildungsplatzes,

c) Gründung und Entwicklung eines Kleinstunternehmens in den oben genannten Branchen.

 

Weitergehnde Informationen zu Voraussetzungen, Zeitplan und Förderquoten erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Ende der Seite.

Aufruf zur Förderung von regionaltypischen Ferienwohnungen

18.04.2018, Veröffentlich in Aktuelles und Projektaufrufe

Die hessische Landesregierung möchte nunmehr auf der Grundlage der Förderangebote zur "Ländlichen Regionalentwicklung" und dem LEADER- Ansatz ergänzend initiativ werden, indem sie Landesmittel bereitsstellt, mit denen ein Beitrag zur Erhaltung und Umnutzung regionaltypischer Bausubstanz, der innerörtlichen Entwicklung und zur Förderung des Landtourismus geleistet werden kann.

Der Aufruf richtet sich an Kleinstunternehmerinnen und Kleinstunternehmer, die innerhalb unserer LEADER-Region ansässig sind oder in diese investieren möchten, um entsprechende Ferienwohnungen oder Ferienhäuser zu schaffen.

Gefördert werden können der Erwerb eines bebauten Grundstücks, bauliche Investitionen, langlebige Wirtschaftsgüter und die mit der Vorhabenumsetzung einhergehenden Ausgaben für Dienstleistungen.

Weitergehnde Informationen zu Voraussetzungen und Zeitplan erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch. Unsere Kontaktdaten finden Sie am Ende der Seite.

2. Aufruf zur Einreichung von Projekten in 2018

27.03.2018, Veröffentlicht in Aktuelles und Projektaufrufe

Die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) ruft dazu auf, Förderanträge zu stellen, die in eines der vorgegebenen Handlungsfelder passen, nämlich Wirtschaft – (Arbeitsplätze und Bildung), Tourismus (Produkte und Vertrieb), Kommunalentwicklung (Demografie und Bürgerkapital) sowie Klimaschutz (Energiewende und CO2-Einsparung).

Anträge können von interessierten Kommunen ebenso gestellt werden wie von Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen. Voraussetzung ist, dass ihr Standort sich innerhalb der Leader-Förderregion Odenwald befindet; also im Odenwaldkreis oder, mit wenigen Ausnahmen, einer der Odenwaldkommunen des Landkreises Bergstraße. Bis zum Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2021 werden so rund 150 000 Menschen von rund 2,36 Millionen Euro profitieren, die das europäische Programm zur Entwicklung seiner Regionen zur Verfügung stellt.

Den vollständigen Projektaufruf mit den Auschlussfristen zum Download finden Sie hier.

IGO- Förderausschuss verabschiedet Leiterin der Abteilung Ländlicher Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz

21. März 2018, veröffentlicht in Aktuelles

In seiner heutigen Sitzung verabschiedetete der IGO- Förderausschuss Elsbeth Kniß, langjährige Leiterin der Abteilung Ländlicher Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Odenwaldkreises in den Ruhestand.

IGO-Geschäftsführer Thomas Disser bedankte sich herzlich für die langjährige Zusammenarbeit und das Engagement von Frau Kniß auch im IGO- Förderausschuss.

Zahlreiche Vertreter aus Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Privatpersonen treffen sich zur IGO-Mitgliederversammlung

14. März 2018, veröffentlich in Aktuelles

Bürgermeister Markus Röth stellv. Vorsitzende und Geschäftsführer Thomas Disser (v.l.n.r.)

Auch dieses Jahr versammelten sich zur Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Odenwald e.V. (IGO) am gestrigen Dienstag den 13. März 2018, wieder zahlreiche Mitglieder aus Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Privatpersonen aus der Region Odenwald um die Gelegenheit zu nutzen sich zu Vereinsaktivitäten und Projekten auszutauschen.

Dabei durfte der Grasellenbächer Bürgermeister Markus Röth, als 1. Stellvertreter vom krankheitsbedingt entschuldigten IGO- Vorsitzenden Landrat Frank Matiaske, nicht nur zahlreiche Mitglieder aus dem Odenwaldkreis begrüßen, sondern auch aus den Odenwald-Kommunen des Kreises Bergstraße und des Kreises Darmstadt-Dieburg, die den zum Teil weiten Weg nicht scheuten.

Im Berichtsteil erläuterte Röth, dass 2017 zwar nur 205.000 € für regionale Projekte bewilligt werden konnten, man jedoch zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der bereits eingereichten Projekte davon ausgehen könne, dass in 2018 wieder das volle jährlich zur Verfügung stehende Kontingent an Fördermitteln ausgeschöpft werde.

Der leichte Rückgang im letzten Jahr sei vor allem den immer komplexeren Anforderungen an Projektträger geschuldet. Auch die Terminierung eines jeweiligen Förderjahres sei, durch die Beteiligung und Abhängigkeit von zahlreichen Organisationen und politischen Instanzen, nur schwer mit dem natürlichen Reifungsprozess der meisten Projekte vereinbar.

Um die Fördermittel noch wirkungsvoller einsetzen zu können, änderten die Mitglieder einstimmig einige Vorgaben im Regionalen Entwicklungskonzept der Region (REKO), um beispielsweise auch Projekte im Bereich des touristischen Marketings und besondere Infrastrukturmaßnahmen fördern zu können. Auch der Entscheidungsprozess im Förderausschuss, dem Projekt-Auswahlgremium der IGO, sowie die Projektauswahlkriterien sollen durch den Beschluss vereinfach werden.

Begeisterung regte sich bei zahlreichen Mitgliedern vor allem, als der stellvertretende Vorsitzende über die jährliche IGO-Exkursion zu Förderprojekten in der Region berichtete, an der auch im Jahr 2017 zahlreiche Mitglieder teilgenommen hatten. So empfahl Bürgermeister Holger Schmitt aus der Gemeinde Rimbach allen Anwesenden diese Veranstaltung für sich zu nutzen um sich von anderen Projekten inspirieren zu lassen aber auch den Machern vor Ort konkrete Fragen zur Umsetzung und deren Schwierigkeiten stellen zu können.

Abschließend dankte denn der Vorsitzende des Förderausschuss Bürgermeister Eric Engels, der IGO- Geschäftsstelle und den zuständigen Bewilligungsstellen für ihr Engagement und ihren Einsatz, trotz der teils schwieriger Rahmenbedingungen des im Bürokratie-Dilemma feststeckenden LEADER-Programms.

Das fortgeschriebene Regionale Entwicklungskonzept für unsere Region (REKO) sowie einen ausführlichen Bericht zur MV finden Sie in Kürze auch zum Herunterladen im Downloadbereich.

Vorsitzende des IGO-Förderausschuss wirbt für weniger Bürokratie und mehr Vertrauen

06. März 2018, veröffentlicht in Aktuelles

Das Einwerben von EU-Fördermitteln und das Abwickeln von geförderten Projekten - gerade auch aus dem LEADER-Förderprogramm - ist keine einfache Sache. Das erleben wir in unserem Tagesgeschäft und bei der Begleitung von Projektträgern immer wieder. Aber auch alle Akteure die in unseren Entscheidungsgremien und Arbeitskreisen mitwirken, getreu dem bottom-up-Ansatz der das LEADER-Programm so besonders macht, erleben immer wieder in welchem Bürokratie-Dilemma das Programm mehr und mehr feststeckt.

Auf Einladung des hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) und der hessischen Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WI-Bank) trafen sich Vertreter der Bewilligungsstellen und Regionalmanagements am heutigen Dienstag zu ihrem alljährlichen Arbeitsgespräch in Gießen.

Neu war dieses Jahr, dass ein Vorsitzender eines Entscheidungsgremiums einer hessischen LEADER- Aktionsgruppe (LAG) eingeladen wurde einen Vortrag zum Ausblick und den Herausforderungen der zweiten Hälfte der Förderperiode, zu geben.

Als derzeitiger Vorsitzende unseres Förderausschusses hat Eric Engels (Bürgermeister der Gemeinde Fränlisch-Crumbach) einen Erfahrungsbericht aus der Praxis gegeben und Anregungen für die zweite Förderperiode beigesteuert.

Weniger Bürokratie, mehr Vertrauen in die lokale Entscheidungskompetenz - das waren die zentralen Botschaften seines Vortrags. Ebenso wie: Kontinuität in der Finanzierung und Mittelzuteilung orientiert an der Einwohnerzahl.

Die IGO vertritt den Odenwald in Berlin auf der Internationalen Grünen Woche

Alexandra Lemburg von der BAG LAG und Marlene Rosenberger von der Interessengemeinschaft Odenwald (v.L.)

Alexandra Lemburg von der BAG LAG und Marlene Rosenberger von der Interessengemeinschaft Odenwald (v.L.)

Messeauftritt bei der Internationalen Grünen Woche 2018

Das BMEL hat sich in 2018 erneut bereit erklärt, über die Förderung der laufenden Kosten hinaus auch die Kosten für den Messeauftritt der Bundesarbeitsgemeinschaft der deutschen LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG) bei der Internationalen Grünen Woche 2018 in Berlin weitgehend zu übernehmen. Damit unterstreicht es auch erneut die Bedeutung dieser Organisation für den Bund.

Dank der Förderung konnte die BAG LAG wie bereits im letzten Jahr einen eigenen Messeauftritt in Form eines "LEADER-Laden" organisieren, der in der Halle 4.2 des Bundesministerium wieder zu den Ständen mit den meisten Besuchern gehörte. Hier trafen sich nicht nur die deutschen LAGen und Regionalmanagements, sondern waren auch immer wieder Minister/innen und höhere Beamte von Bund, Ländern und EU-Partnern zu Gast.

Neu war in diesem Jahr, dass sechs deutsche LAGen die Möglichkeit bekamen, ihre Region für einen Tag auf dem BAG LAG- Stand vorzustellen und zu bewerben. Die LAG Odenwald hat diese Gelegenheit wahrgenommen und interessierten Messebesuchern die LEADER-Region Odenwald und ihre Projekte vorgestellt und ihnen touristisches Informationsmaterial der Odenwald Tourismus GmbH (OTG) überreicht.

Zusätzlich war der IGO- Geschäftsführer und BAG LAG Vorstandsmitglied Thomas Disser auf die Aktionsbühne der LandSchau zu einem Interview eingeladen und ergriff auch dort die Gelegenheit den Odenwald vorzustellen.

"Zukunftsforum"- Über 100 Teilnehmer beschäftigen sich mit der Frage nach Vertrauen

Wie bereits seit 2015 beteiligte sich die IGO auch in diesem Jahr an der Vorbereitung und Durchführung der Gemeinschaftsveranstaltung von Deutscher Vernetzungsstelle (DVS), Agrarsozialer Gesellschaft (ASG) und BAG LAG. Wie bereits im Jahr 2017 ging es um grundsätzliche Fragen der Umsetzung von LEADER und dem damit verbundenen notwendigen Abbau von Bürokratie. Mehrere renommierte Referenten beschäftigten sich mit möglichen Wegen aus dem Bürokratie-Dilemma, in dem das Programm schon seit der letzten Förderperiode verstrickt ist. Dabei ging es um nicht weniger als die Rettung des bottom-up-Ansatzes, der das Herzstück des LEADER-Programms darstellt. Denn erst dieser besondere Ansatz rechtfertigt die im Vergleich mit anderen Förderprogrammen enormen Aufwände für LEADER:

Die Veranstaltung im Berliner City-Cube zog wegen der Brisanz des Themas aber auch wegen der Prominenz der Referenten erneut über 100 Besucherinnen und Besucheran und war damit wieder eine der bestbesuchtesten Veranstaltungen des IGW-Begleichtprogrammes.

1. Aufruf zur Einreichung von Projekten in 2018

01.12.2017, Veröffentlicht in Aktuelles und Projektaufrufe

Die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) ruft dazu auf, Förderanträge zu stellen, die in eines der vorgegebenen Handlungsfelder passen, nämlich Wirtschaft – (Arbeitsplätze und Bildung), Tourismus (Produkte und Vertrieb), Kommunalentwicklung (Demografie und Bürgerkapital) sowie Klimaschutz (Energiewende und CO2-Einsparung).

Anträge können von interessierten Kommunen ebenso gestellt werden wie von Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen. Voraussetzung ist, dass ihr Standort sich innerhalb der Leader-Förderregion Odenwald befindet; also im Odenwaldkreis oder, mit wenigen Ausnahmen, einer der Odenwaldkommunen des Landkreises Bergstraße. Bis zum Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2021 werden so rund 150 000 Menschen von rund 2,36 Millionen Euro profitieren, die das europäische Programm zur Entwicklung seiner Regionen zur Verfügung stellt.

Den vollständigen Projektaufruf mit den Auschlussfristen zum Download finden Sie hier.

IGO vertritt die Interessen der Region Odenwald beim deutschlandweiten LEADER-Treffen in Goslar

29.11.2017, Veröffentlicht in Aktuelles

Zum diesjährigen Treffen der deutschen LEADER-Regionen in Goslar hatte sich die veranstaltende Deutsche Vernetzungsstelle (DVS) etwas Besonderes einfallen lassen. Ein Regionen Büffet zu dem Vertreter aus den 321 LEADER-Regionen, zahlreiche Köstlichkeiten aus allen ländlichen Winkeln Deutschlands beisteuerten.

Zwischen Wein aus Rheinhessen, Rollmöpsen von der Ostsee und Obatzda aus Bayern war die Region Odenwald mit Kartoffelstollen aus Michelstadt vertreten. Das Regionen Büffet stand auch stellvertretend für die erste Erkenntnis der Veranstaltung: Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, wird es in der Summe überwältigend.

Dieser Auftakt der Veranstaltung war jedoch weitaus beschaulicher als die sehr ernsten Themen, die während der zweitägigen Tagung diskutiert wurden.

Wie geht es weiter mit dem europäischen LEADER-Programm

Die zentrale Frage der intensiven Tagung war „Wie geht es weiter mit dem europäischen LEADER-Programm“, das wie viele andere europäischen Förderprogramme mittlerweile in einem nahezu bodenlosen Bürokratie- und Kontrollsumpf zu ersticken droht. Angetreten vor über 25 Jahren als innovationsfreundliches Programm, bei dem Förderentscheidungen nicht im fernen Brüssel, Berlin oder Wiesbaden getroffen wurden, sondern vor Ort, brachte man zunächst Schwung in die Entwicklung des ländlichen Raumes. Heute ist von dieser Dynamik kaum noch etwas zu spüren und so scheint es, dass das LEADER Programm von überängstlichen Bürokraten dominiert wird, die in nahezu jedem Projektträger einen Subventionsbetrüger sehen und das einst so vielversprechende Programm in einer Festung von Kontrollen und Strafandrohungen einbetoniert haben.

Dabei scheinen die Probleme hausgemacht. Der Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beteuert, dass auf Bundesebene alles getan werde um LEADER auf europäischer Ebene, vor allem für ehrenamtliche und gemeinnützige Projektträger, wieder attraktiver zu machen. Die Vertreterin der Europäischen Kommission verteidigt sich jedoch, dass viele der kritisierten Regeln von Bund und Ländern selbst erschaffen wurden und der europäischen Verordnung zusätzlich übergestülpt wurden.

Die Auswirkungen dieser Problematik wurden einmal mehr deutlich als der Vorsitzende der Vertretung der deutschen LEADER-Regionen (BAG LAG e.V.), die Ergebnisse einer Befragung aller deutschen LEADER-Regionen vorstellte. Diese zeigt, dass mittlerweile ein erheblicher Teil aller geplanten LEADER-Projekte in Deutschland schon vor der Umsetzung scheitert weil die Projektträger angesichts der ausufernden bürokratischen Anforderungen immer häufiger schon frühzeitig das Handtuch werfen.

Als Mitglied der BAG LAG und durch Geschäftsführer Thomas Disser, der im Vorstand der BAG LAG vertreten ist, setzt sich die IGO maßgeblich auf Bundes- als auch auf europäischer Ebene dafür ein, dass Projektträger in der nächsten Förderperiode ab 2021, wieder aufatmen können.

Da unter den Gästen auch etliche Programmverantwortliche aus den Bundesländern vertreten waren bleibt zu hoffen, dass die Kritik ernst genommen wird und zu mehr Erleichterung und Ent-Bürokratisierung des LEADER-Programms führt.

Nachdem Treffen sind die beiden IGO-Vertreter jedoch optimistisch, dass der Druck auf Landes-, Bundes- und Eu-Behörden steigt und zu besseren Rahmenbedingungen für die nächste EU-Förderperiode führen wird.

Letzte Projektbewertung in 2017

27.11.2017, veröffentlich in Aktuelles und Projekte

In seiner letzten Sitzung in 2017 (Sitzung am 16. November 2017 (Tranche 17-3)) hat der Förderausschuss eine Förderung der folgenden Projekte aus dem regionalen LEADER-Budget befürwortet:

Projektbewertungen 3.Call:

"Kooperatives Online-Marketing" (Gemeinde Fränkisch-Crumbach)

Bewertung: 48,5 von 78 Punkten

Kurzbeschreibung: Das Projekt Kooperatives Onlinemarketing kann durch seinen Anspruch ein Modellvorhaben für die gesamte Region zu sein, dazu beitragen, dass sich die Qualität der einzelnen Online-Auftritte in der Region Odenwald insgesamt verbessert, und durch eine engere Zusammenarbeit von Bürgern und Unternehmen mit den Kommunen bestimmt wird. 

3. Projektaufruf 2017

28. August 2017, veröffentlich in Aktuelles

Auch gegen Ende des Jahres stehen noch Gelder aus Brüssel zur Verfügung, um den Odenwald voran zu bringen. Die Interessengemeinschaft Odenwald (IGO) ruft dazu auf, Förderanträge zu stellen, die in eines der vorgegebenen Handlungsfelder passen, nämlich Wirtschaft – (Arbeitsplätze und Bildung), Tourismus (Produkte und Vertrieb), Kommunalentwicklung (Demografie und Bürgerkapital) sowie Klimaschutz (Energiewende und CO2-Einsparung).

Anträge können von interessierten Kommunen ebenso gestellt werden wie von Vereinen, Verbänden, Unternehmen und Privatpersonen. Voraussetzung ist, dass ihr Standort sich innerhalb der Leader-Förderregion Odenwald befindet; also im Odenwaldkreis oder, mit wenigen Ausnahmen, einer der Odenwaldkommunen des Landkreises Bergstraße. Bis zum Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2021 werden so rund 150 000 Menschen von rund 2,36 Millionen Euro profitieren, die das europäische Programm zur Entwicklung seiner Regionen zur Verfügung stellt.

Für den letzten "Call" 2017 stehen noch knapp 200.000 € für Projekt aus der Region zur Verfügung.

Den vollständigen Call zum Download finden Sie hier.

REKO-Fortschreibung beschlossen

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Juni 2017 um 12:45 Uhr

Die zweite Fortschreibung des, für die EU-Programmperiode 2014-2020 geltenden, am 19. August 2014 von der IGO-Mitgliederversammlung verabschiedeten Regionalen Entwicklungskonzeptes Odenwald wurde notwendig durch eine inhaltliche und finanzielle Neuausrichtung bzw. Präzisierung der Handlungsfelder I „Wirtschaft“, III „Kommunalentwicklung“ und IV „Klimaschutz“ sowie der Projektbewertungskriterien.

Nachdem der Mittelabfluss in den Handlungsfeldern I „Wirtschaft“ und IV “Klimaschutz“ weit unter den ursprünglich geplanten Werten liegt, ist hier eine inhaltliche sowie finanzielle Fortschreibung notwendig um weiterhin den Gesamtmittelabfluss zu gewährleisten.

Aufgrunddessen hat die IGO-Mitgliederversammlung bei ihrer Sitzung am 23. Mai 2017 im Hofgut Rodenstein in Fränlisch-Crumbach, eine weitere Fortschreibung des REKO 2014-2020 beschlossen.

Die REKO-Fortschreibung finden Sie hier zum Download.

IGO Exkursion am 29.08.2017

28. August, veröffentlicht in Aktuelles

Ganz im Sinne der Schönheit und des kulturellen Erbes des Mittelgebirges Odenwald, stand auch der gewählte Ort der Mitgliederversammlung, zu der die IGO für Dienstag, den 23. Mai 2017 eingeladen hat: Hofgut Rodenstein in Fränkisch-Crumbach. So nutzten etliche Mitglieder der Organisation auch gerne das der Versammlung vorausgestellte Angebot, bei der Besichtigung der Burgruine Rodenstein von Ehrenbürgermeister Philipp Loos mehr über deren spannende Geschichte zu erfahren.

Zurück im Hofgut, begrüßte der Vereinsvorsitzende, Landrat Frank Matiaske, die zahlreichen Mitglieder aus Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Privatpersonen aus der Region Odenwald herzlich.

Im Berichtsteil erläuterte Matiaske, dass die IGO im vergangenen Jahr eine mehrmonatige Personalvakanz hatte, die dazu führte, dass 2016 unerwartet Personalkosten eingespart wurden, was bei Einnahmen von knapp 213 000 Euro und Ausgaben von gut 168 000 Euro zu einem Jahresüberschuss von 45 000 Euro geführt hat. Seit Januar dieses Jahres ist das Team um Geschäftsführer Thomas Disser mit der Einstellung von Marlene Rosenberger jedoch wieder komplett.

Neu ist auch die Anschrift in der alten Schlosswache in Erbach, unter der die IGO seit ihrem Umzug Ende April dieses Jahres zu erreichen ist. Vom historischen Rathaus in die gegenüberliegende Schlosswache waren es nur wenige Schritte, die die IGO allerdings spürbar näher an die öffentliche Wahrnehmung gerückt haben.

Der Vorsitzende berichtete auch von der letztjährigen Exkursion zu einem halben Dutzend Förderprojekte aus den letzten Jahren, an der knapp zwanzig Mitglieder teilgenommen hatten. Die Tour ging vom geplanten Mehrgenerationenpark in Erbach zur Güterhalle am Bahnhof Höchst, zum „Erfahrungsfeld“ auf Schloss Reichenberg bei Reichelsheim, zum neuen Streetworkout-Park in Rimbach und zur Radler-Infostation in Grasellenbach-Wahlen. Den Abschluss machte das Odenwald-Gasthaus Mümlingstube in Erbach, wo die Teilnehmer den Abend gemütlich ausklingen ließen.

Bei einer solchen Erfolgsbilanz wundert es nicht, dass der Vorstand einstimmig bei einer Enthaltung entlastet wurde. Bei den folgenden Wahlen wurden nicht nur der Vorsitzende, sondern alle bisherigen Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Somit besteht der Vorstand auch weiterhin aus Lothar Knopf, dem ehemaligen Bürgermeister aus Mörlenbach, Bürgermeister Markus Roth aus Grasellenbach (beide stellv. Vorsitzende), Angelika Borchert vom Trommer Sommer, Kurt Michael Heß (Verkehrsexperte der IGO), Edmund Hofmann-Protze von der AWO Odenwaldkreis, MdL Rüdiger Holschuh, die OTG-Geschäftsführerin Kornelia Horn, Heinz Rebscher, Bürgermeister Holger Schmitt aus Rimbach, Hans-Georg Schöpp und dem Ehrenvorsitzenden Landrat a. D. Horst Schnur. Neu in den Förderausschuss wurde für die Kommunen des Landkreises Bergstraße Bürgermeister Michael Helbig aus Lindenfels gewählt.

Interessengemeinschaft Odenwald e.V.

LEADER-Geschäftsstelle
Marktplatz 3
64711 Erbach im Odenwald

Telefon: 06062 9433-84
Fax: 06062 9433-88
E-Mail: Schreiben Sie uns eine Nachricht

Wünschen Sie touristische Informationen über die Region Odenwald? Hier gelangen Sie zur Internetseite der Odenwald Tourismus GmbH.

Land Hessen LeaderLogo EuropaLogo

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete